Zur Abwechselung kam der Telefonterror heute mal aus Lübeck von einem Callcenter Polizeiverlag, der sich NVK Verlag Lübeck nennt.
Da der Anrufer die Frage nach seinem Einverständnis zur Veröffentlichung eines Berichtes über seinen Anruf am Telefon bejahte, folgt hier nun ein kurzer Bericht über den Anruf bei mir.
Kurz nach neuen Uhr klingelte das Telefon. Dran war jemand, der sich als Herr Zoran Vranesevic vom NVK Verlag Lübeck ausgab. Er warb bei mir für eine Spende in Form einer Anzeige in einem von der mir bereits bekannten IPA - Internationale Polizei Organisation herausgegebenen Kindermalbuch, die ich anstelle der regulären Gebühr von 249,- Euro für einen rabattierten Preis von 199 Euro bekommen sollte. Herr Vranesevic erklärte mir, dass die Zielgruppe der Anzeige natürlich nicht die Kinder, sondern die Eltern wären.
Auf Nachfrage erklärte Zoran Vranesevic, dass er meine Telefonnnummer aus den gelben Seiten hätte. Auf Nachfrage, ob er nicht wisse, dass Cold Calling gesetzeswidrig sei, gab Herr Vranesewic an, er hätte schon öfter mal mitbekommen, dass Kunden sich geprellt fühlen würden, weil die Wirkung der Anzeige nicht so sei wie erhofft, aber dass Cold Calling gesetzeswidrig ist, sei ihm neu. Zur Klärung bot Zoran Vranesevic mir an, mich zu seinem Chef Roland Brühl weiterzuschalten.
Als ich dies abgelehnt habe, wurde ich ungefragt weitergeschaltet zu einer Dame, die sich als Frau Hiewert ausgegeben hat. Frau Hiewert bot mir an, mir ein Fax zu senden, aus der die Rechtmäßigkeit ihres Tuns hervorgeht. Das Fax dürfe ich auch gern veröffentlichen. Bisher hat die Übermittlung des Fax aus technischen Gründen nicht funktioniert, sollte das aber noch klappen, so werde ich die Veröffentlichung gern nachholen.
Falls jemand aus dem Kreise der Leserschaft mal ein Auftragsformular für die Anzeige zur Hand hat, so würde ich mich über eine Kopie davon freuen, damit ich überprüfen kann, dass es sich bei der Anzeigenschaltung wirklich nur wie von Zoran Vranesevic behauptet um eine einmalige Anzeige handelt und nicht um den Versuch, den Opfern des Telefonterrors eine ganze Serie nutzloser Anzeigen unterzuschieben, so wie es die Pressemitteilung der Polizei Bielefeld über einen Beschluß des Landgerichts Lübeck mit Aktenzeichen 11 O 23/95 vermuten läßt.
Nachtrag 10:44h: Nach einem Anruf von Roland Brühl hat nun auch die Übermittlungs des Faxes ‘zur Bestätigung der Seriosität’ geklappt. Das Fax ist ein Empfelungsschreiben der IPA, auf dem bestätigt wird, dass das Malbuch der IPA - Verbindungsstelle “für die Verkehrssicherheit der Polizei genutzt werden soll”. Für Rückfragen stehen der Berliner Polizist Rolf-Dieter Gödecke, der Autor des Empfehlungsschreibens ist und mit Verbindungsstellenleiter der IPA Berlin Nordost unterzeichnet, sowie ein Mitarbeiter des LKA zur Verfügung, dessen Name (Bugaiski) auch in der Bankverbindung am unteren Ende des Faxes auftaucht. Bevor ich nun beim Genossen Ehrhardt Körting mal nachfrage, wie die Berliner Polizei die Broschüre “Kinder im Verkehr - Malbuch” für die Verkehrssicherheit der Polizei nutzen wird, werde ich erst mal mit dem auf dem Referenzschreiben angebenen Mitarbeiter des LKA 227, Harald Bugaiski, Rücksprache halten.
Nachtrag 11:07h: Wie aus dem Empfehlungsschreiben hervorgeht heißt der Verlag also nicht, wie anfänglich verstaden, MVK-Verlag, sondern NVK-Verlag. Das wurde nun entsprechend korrgiert.
Nachtrag 11:20h: Am Telefon der im Empfehlungssschreiben angegebenen Telefonnummer des LKA-Mitarbeiters meldet sich ein Kollege, der erklärt, Herr Bugaiski arbeite schon lange nicht mehr da. Freundlicherweise hat er mir auch die neue Telefonnummer gegeben. Zur IPA befragt meinte der Kollege, er kenne die IPA und wüßte, dass der Kollege da Mitglied sei. Die IPA sei völlig seriös. Damit konfrontiert, dass die IPA Anzeigen für ihre Broschüren mit Cold Calls vertreibt, meinte er, davon hätte er noch nie etwas gehört.
Nachtrag 11:35h: Unter der neuen Nummer des LKA-Mitarbeiters ist ein Kollege rangegangen, der meinte, ich möge es in einer Viertelstunde noch einmal probieren.
Nachtrag 11:40h: Unter der Nummer von Rolf-Dieter Gödecke meldet sich eine Mailbox, die mitteilt, sie sei gerade voll.
Nachtrag 11:50h: Zeit sich einige Fragen zu überlegen. Von wann ist das Empfehlungsschreiben? Ein genauer Blick auf das Empfehlungsschreiben offenbart, dass da das Datum entweder vergessen oder nachträglich weg-editiert wurde. Wieso steht im Empfehlungsschreiben eine Empfehlung für eine NVK-Druck - und Verlagshaus GmbH mit einem Geschäftsführer Herr Vaske? Auf der Seite vom NVK Druck- und Verlagshaus heißt es, eine Frau Hannelore Vaske sei Geschäftsführerin. Um was für einen Job geht es wohl bei folgendem Stellenangebot des NVK Druck- und Verlagshauses: Wir suchen Bundesweit Mitarbeiter für den Bereich: “Tel. Anzeigenverkauf” (Selbstständige Tätigkeit nach §§ 84 ff. HGB) ?
Nachtrag 12:18h: Inzwischen hatte ich das Vergnügen, mit dem im Empfehlungsschreiben als Ansprechpartner für Rückfragen genannten Angestellten des LKA, Harald B., telefonieren zu können. Da Harld B. mit einer Veröffentlichung des Gespräches nicht einverstanden war, möchte ich hier nur einige Eckpunkte vortragen. Das Empfehlungsschreiben sei schon ein paar Tage alt, aber immer noch aktuell. Die Aussage im Empfehlungsschreiben, dass die Broschüre für die Verkehrssicherheit der Polizei genutzt werden soll, ist falsch. Die Broschüre, ihre Verteilung und ihre Nutzung ist Privatsache von IPA Mitgliedern. Ansonsten kann ich mir eine Zusammenfassung des Gespräches ohnehin mit einem Hinweis auf das Motiv der drei Affen schenken.
Selbstverständlich handelt der Schatzmeister und Kontobevollmächtigte der IPA Berlin Vbst Berlin-Nordost Harald B. nur im Sinne des Gemeinwohls und ohne jeglichen eigenen finanziellen Nutzen.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Jun | Aug » | |||||
| 1 | 2 | |||||
| 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
| 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 |
| 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 |
| 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
| 31 | ||||||
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei


[powered by WordPress.]
22 queries. 0.383 seconds.
Built dynamically. Top
Nun gibt es auch im Parteibuch Wiki einen Eintrag zur IPA.
Und nun gibt es im Parteibuch Wiki auch noch einen Eintrag zur NVK Druck- und Verlagshaus GmbH.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Site von Herrn Guntermann Das schmutzige Geschäft mit dem Polizeistern”.
Der Geschäftsführer eines anderten Verlager, welcher mit dem namen dwer polizei wirbt, hat wohl gerade wegen den Aktionen von Herrn Guntermann kalte Füße gekriegt, und deshalb ab Mai 2006 die Einmaligkeit von Anzeigen angeordnet hat.
Hartnäckigkeit und Einsatz gegen Betrüger lohnen sich.
Die Welt ist leider nicht ganz so einfach. Die Strukturen der IPA sind nicht so simpel. Die IPA hat tatsächlich eine gewisse anerkannte positive Reputation, wie dieser Artikel im KStA beweist.
Inwieweit die verschiedenen IPA Vereine in Deutschland zentral organisiert und gesteuert werden, verschließt sich jedoch bisher meiner Kenntnis, so dass ich vorerst nicht alle IPA Vereine pauschal über einen Kamm scheren möchte.
Die Seite von Rainer Guntermann und sein lobenswerter Einsatz gegen den Polizeiverlag der “Polizei-Basis-Gewerkschaft” ist mir wohlbekannt. Allerdings findet sich auf den Seiten von Rainer Guntermann nichts zu den Vertriebsmethoden der IPA, die wohl der “Polizei-Basis-Gewerkschaft” als Vorbild gedient haben.
Im Gegenteil, ein Rainer Guntermann ist Admin eines Forums der IPA Verbindungsstelle Düsseldorf. Ob die IPA Düsseldorf ihre Aktivitäten durch Anzeigen finanziert, die mit Cald Calls vertrieben werden, vermag ich bisher nicht zu sagen.
Die Einmaligkeit von Anzeigen wurde hier in einem Artikel des IPA-Boten 01/2005 der Verbindungsstelle Essen erwähnt:
Auch hier tritt ein NVK-Verlag in Erscheinung - ich weiß nicht, ob es derselbe wie der in Werlte ist -, und auch hier wird ein Malbuch zur Verkehrserziehung vertrieben.
Insgesamt entsteht nicht nur durch die Stellenanzeige auf der Seite des NVK-Verlages der Eindruck, Vertrieb per Cald-Calling sei für die IPA etwas ganz normales. Eine deutliche Distanzierung der IPA von Cold-Calling kann ich bisher nicht finden. Ich bin bisher zweimal rechtswidrig von Leuten angerufen worden, die mir Anzeigen in IPA-Publikationen verkaufen wollten.
Leider haben die nie einen auffindbaren Firmennamen, eine Rückrufnummer oder das Bestellformular bei mir hinterlassen. Deshalb kann ich bisher zu den näheren Umständen noch nichts sagen.
Ich werde da aber auf jeden Fall dran bleiben. Wenn ein anerkannter Verein von Polizeibediensteten, der mit dem Wohlwollen der politischen Führung arbeitet und nicht nur das Diensttelefon des Arbeitgebers nutzt, sich nicht mal ansatzweise an Recht und Gesetz hält, dann finde ich das so bemerkenswert, dass ich auf jeden Fall dran bleiben werde.
Herr Schälike, der unter http://www.buskeismus.de/faelle/fall_guntermann.htm über eines der gegen mich angestrengten laufenden Verfahrens im Zusammenhang mit Anwälten der Polizei-Basis-Gewerkschaft bzw. deren Werbepartner berichtet, rief mich eben an und machte mich auf seinen Eintrag zur IPA hier im Parteibuch aufmerksam.
Zunächst einmal möchte ich mich als bekennendes IPA-Mitglied outen und kann eigentlich von den Zielen und Werten innerhalb unserer Berufsorganisation der Polizei mit dem Leitspruch SERVO PER AMIKECO (Dienen durch Freundschaft) grundsätzlich nur Gutes sagen.
Ich bin darüber informiert, daß die IPA, deren Erreichbarkeiten unter http://www.ipa-deutschland.de zu finden sind, an der Rechtmäßigkeit von Werbungen in ihrem Namen sehr interessiert sind.
Sollten Verlagsvertreter offensichtlich nicht ordnungsgemäß werben, kann ich jedem Betroffenen nur empfehlen, sich mit entsprechender Kritik direkt an die Verantwortlichen der IPA zu wenden, damit evtl. Unregelmäßigkeiten durch IPA-Verantwortliche in Zusammenarbeit mit dem zusammenarbeitenden Verlag abgestellt werden können, ohne daß es überhaupt zu Streitigkeiten womögich noch über gerichtlichen Auseinandersetzungen o.ä. kommt!
Die Unterschiede zwischen seriösen und unseriösen Verlagen werden z.B. in einer Broschüre der Polizeilichen Kriminalprävention stellvertretend für unsere Bundes- und Länderpolizeien dargestellt, zu finden u.a. bei den polizeilichen Warnseiten, die im Geschädigtenforum unter http://www.rainer-guntermann.de/phpbb2/viewtopic.php?t=71 veröffentlicht sind!
Wer sich für die IPA interessiert kann am Beispiel der IPA Verbindungsstelle Düsseldorf mehr auf die von mir noch administrierten Internetseiten unter http://www.ipa-duesseldorf.de ersehen.
Wer weitere interne Texte vermissen sollte, dem kann ich nur bitten auf die Aktualisierung unserer Seiten zu warten.
Das von Michael Bartels angesprochene, von mir noch administrierte zugehörige IPA-Forum unter http://www.ipa-duesseldorf.de/phpbb2/ könnte auch noch mehr Beiträge vertragen, genauso wie unser Gästebuch!
)
@Rainer
Da hätte ich mal eine wichtige Frage: sieht die IPA Cold-Calling grundsätzlich als eine rechtmäßige Werbeform an?
> an der Rechtmäßigkeit von Werbungen in ihrem Namen
> sehr interessiert sind.
Wenn das nicht so ist, dann frage ich mich, wie es kommt, dass der NVK-Verlag als IPA Hausverlag ganz offiziell eine Stellenanzeige für Telefonterroristen auf seiner Webseite veröffentlichen kann.
Und eben jenem NVK-Verlag wird dann auch noch eine Art Unbedanklichkeitsbescheinigung von einer IPA Sektion ausgestellt.
> Ich bin darüber informiert, daß die IPA, deren Erreichbarkeiten
> unter http://www.ipa-deutschland.de zu finden sind,
Erreichbarkeit ist gut. Die IPA-Berlin Verbindungsstelle Berlin Nordost ist auf der Seite der IPA Verbindungsstelle nicht aufgeführt. Die Seiten der IPA-Berlin haben gerade ein generelles Problem, schaut man sich jedoch den Cache an, dann war die Verbindungsstelle Nordost da mal vertreten.
Die Werber, die sich widerrechtlich verhalten, sind nicht zu ermitteln, können aber Empfehlungsschreiben von Polizisten mit Angabe von dienstlichen Telefonnummern vorweisen. Das Empfehlungsfax der NVK kam ohne Absenderkennung, ein NVK Verlag Lübeck ist nicht auffindbar und das letzte Mal wurde von Telefon-Werbern für Anzeigen in IPA Publikationen auf die Frage hin, wer da anrufe, einfach aufgelegt.
Die eindeutig rechtswidrige Identitätsverschleierung ist bei Telefonterroristen üblich, um teure Abmahnungen zu vermeiden.
Zusammengefaßt sieht das so aus, dass die IPA sich weit von unrechtmäßigen Vertriebsmethoden distanziert, aber gern davon profitiert. Schließlich sind die Call Center, die den Telefonterror ausführen, nicht zu greifen.
Also hier noch mal meine Frage: sieht die IPA Cold-Calling grundsätzlich als eine rechtmäßige Werbeform an?
@Michael
Habe den IPA-Offiziellen den Sachverhalt zugemailt und weiß, daß sie Interesse an einer Aufklärung haben und sicherlich entweder hier Stellung nehmen oder Dich in der Angelegenheit kontaktieren werden!
Ich selber bin zum Beispiel kein Mitglied einer Polizeigewerkschaft, damit ich mich nicht den Vorwurf aussetzen muß, parteiisch zu sein, und offiziell für die IPA zu sprechen, dazu bin ich nicht ermächtigt und maße mir das auch nicht an!
Näheres erläutere ich Dir gerne in einem persönlichen Gespräch, bevor ich irgendjemand Gelegenheit zur Abmahnung meines Beitrages biete!
Sehr geehrter Herr Guntermann,
lieber Marcel,
zum Telefonterror habe ich eine gemische Meinung.
Mich stören ungebetene Telefon-Werbeanrufe.
Abgefangen werden diese durch meine Mitarbweitrer in der Firma.
Dürfen Werbung nicht durchstellen (weiter leiten).
Wird trotzdem durchgestellt oder meine direkte Nummer gewählt, dann amüsiere ich mich auf meine eigene folgende verschiedene Art:
- verweise auf meinen Anwalt;
- bitte um Telefonnumnmer zwecks Rückruf;
- diskutiere albern und blöd;
- lege den Hörer auf den Schreibtisch und arbeite weiter.
Damit ist die Sache für mich erledigt.
Etwas tun mir dann die Callcenter-Terroristen leid.
Es sind oft junge Leute, die sich ein Zubrot verdienen und selbst betrogen werden (arbeiten auf Provisionsbasis, und nicht selten gehen die Callcenter pleite).
Profiwerber werden relativ schnell zu Säufern und nicht selten zum Sozialfall.
Ich betreue einen solchen schwerkranken, drogenabhängigen Mann.
Werden also auch ohne Gerichtsverfahren abgestraft.
So verbissen wie Marcel Bartels sehe ich das nicht, obwohl Marcel absolut Recht hat.
Schlimm ist es, wenn etwas eingekauft wird, was man nicht kaufen wollte.
Das ist für mich Betrug.
Wenn jemand die Gelben Seiten durchtelefoniert, um mehr oder minder direkt um Spenden zu betteln, dann empfinde ich das als Belästigung.
Wie oft mich schon ein Cold Caller aus dem Schlaf, aus der Badewanne oder von der Freundin geklingelt hat, kann ich gar nicht mehr zählen. Glücklicherweise ist Cold Calling inzwischen rechtswidrig, so dass man sich zumindest theoretisch dagegen wehren kann.
Cold Calling ist ein nahezu untrügliches Zeichen von Unseriosität. Und auch die Verbraucherzentrale Bremen sieht das so, wenn sie titlet: Unerbetene Telefonanrufe von Anbietern sind Zeichen der Unseriosität – „Cold Calling“ ist nicht erlaubt / Bei Verstößen sollte die Verbraucherzentrale informiert werden.
Dass Cold Calling trotz Unseriosität und Rechtswidrigkeit mit einer Empfehlung von Polizisten von einer anständigen Berufsvereinigung der Polizei durchgeführt wird, halte ich für einen handfesten Skandal.
Wenn sich keiner wehrt, dann wuchert Cold Calling immer mehr.
[…] Angesichts meiner Erfahrungen mit Telefonterror durch den NVK Verlag zur Gewinnung von Anzeigenkunden für Publikationen des Berufsverbandes der Polizei IPA habe ich soeben nachfolgende Email mit Betreff “Offener Brief: Fragen zur Akquise von Anzeigenwerbung für ihre Publikationen” an den Präsidenten der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. geschickt: […]
Hallo, sehr interessant dies alles zu lesen. Ich habe durch die Zeitung erfahren, dass der NVK Verlag fünfundzwanzig neue Callcenter-Agenten sucht. Heute hätte ich ein Bewerbergespräch gehabt. Ich konnte aber das Gebäude, in dem die Firma sitzt nicht finden. Komischerweise konnte mir die Auskunft weder eine Adresse noch eine Telefonnummer geben… Nach dem ich jetzt einiges mehr weiß, kann ich nur sagen: “Schwein gehabt”. Um ein Haar wäre ich auch Telefonterrorist geworden…
[…] Mit der International Police Association, kurz auch IPA genannt, habe ich Bekanntschaft dadurch gemacht, dass mich der Polizeiverlag NVK Verlag im Namen der IPA mit einem Cold Call belästigt hat, wo mir eine 199 Euro teure Anzeige in einem angeblich regional erscheinenden Verkehrsmalbuch für Schulanfänger aufgeschwatzt werden sollte. Nach mir vorliegenden glaubwürdigen Informationen belästigt derzeit der Vertragsverlag der IPA, Informations- und Verlagsgesellschaft mbH aus Unterhaching, kurz auch IV-Verlag genannt, mit rechtswidrigem Cold-Calling Selbstständige um ihnen wohl ziemlich wertlose Anzeigen in den Broschüren des Polizeiverlags aufzuschwatzen. Auch nach meinem offenen Brief an die International Police Association geht der Telefonterror im Namen der IPA also offensichtlich weiter. […]
[…] Selbst im Quelltext wird herum geschnüffelt ob sich dort nicht Begriffe oder Passagen entdecken lassen die eine Abmahnung wert sind, wie es nun im Zusammenhang mit dem Cold Call des IV-Verlages – einem Verlagsverlag der IPA - (International Police Association) geschehen ist. Dem Betreiber des Blogs wird eine Markenrechtsverletzung vorgeworfen weil im Quelltext des von ihm verwendeten Wikis wohl markenrechtlich geschützte Begriffe auftauchten. […]
Ich war ja schon fast von Ihrer Integrität und Ihren hohen Moralvorstellungen überzeugt, lieber “Mein Parteibuch-Betreiber”, bis ich voller Überraschung auf Ihren Seiten die Werbung für “Heimarbeiten” mit Nebenverdienstmöglichkeiten bis zu 3.500 Euro sah. Werbeanzeige, versteht sich. Da Sie so sicherlich Ihre Seiten mitfinanzieren und ich ein solches Angebot blind als unseriös einstufe, ist dies auch nicht viel besser, als die Arbeit des kritisierten NVK-Verlages und Ihr Feldzug gegen die das Berufsbild des “Schutzmann” fördernde IPA wird mir unverständlich…
@Christian
Also erstmal, ich führe keinen Feldzug, und zum zweiten wähle nicht ich die Anzeigen aus, sondern Google. Ich habe keinen Einfluß auf die Auswahl der Anzeigen. Das ist gleichzeitig Nachteil und Vorteil. Es ist ein Nachteil, weil so die Gefahr besteht, dass durch Anzeigen auf meiner Seite jemand reingelegt wird, es ist aber auch ein Vorteil, weil ich beliebige redaktionelle Inhalte schreiben kann, ohne über Rücksicht auf Werbepartner nachdenken zu müsse.
Solche angeblichen Nebenverdienstmöglichkeiten in Heimarbeit halte ich für genauso unseriös wie Sie. Gerne schreibe ich zu diesem widerlichen Geschäftsprinzip der Abzocke mit den Verdiensthoffnungen der Menschen auch einen Artikel. Üblicherweise setzen mich Abzocker dann auf ihre Blacklist, weil sie nicht riskieren wollen, mir Klicks bezahlen zu müssen von kritischen Leuten, die da nur drauf klicken, um zu schauen, wie die Abzocke funktioniert.
Was hat ein Verlag der nicht einmal eine offizielle Abteilung der Polizei ist, eigentlich mit dem Bild des Schutzmannes in der Öffentlichkeit zu schaffen?
Ich denke das sich unsere Polizei im alltäglichen Einsatz durchaus ein eigenes Bild aufbaut das vom Bürger eher wahrgenommen wird, als durch einen Verlag der mit zweifelhaften Mitteln vorzugehen scheint…
Es ist Traurig was für eine Politik hier geführt wird!
Da ist es doch egal,
ob man akustisch oder visuell mit Werbung Konfrontiert wird;
Und daraus versucht der Marcel Bartels Politik aus Terror zu drehen!
Das ist sehr schäbig,
denkt der Herr M. Bartels denn gar nicht an
unsere vielen Arbeitslosen?,
geht es ihm denn so gut?,
und lebt jeder so Sorglos?
Ferner die drei vom NVK-Verlag als, Zitat: “die drei Affen” abzutun,
zeugt von einer unseriösität sondergleichen!
Aber er legt es wohl auf eine Konfrontation an, da er seinen litterarrischen Angaben nach sich rethorisch sehr gebildet präsentiert und als Leitbildvermittelnder vorstellt!
Zu meiner Person:
Ich Persönlich habe schon in verschiedenen Formen des Telefon-callings oder des Werbung verteilens gearbeitet,
seien es
Telefonische Kunden-(Re)-Aquise oder
AdHoc - Befragungen für statistische Institute,
die keiner kennt,
oder das Verteilen von stadtbekannten Zeitungen samt Werbeflyern.
Ich sehe das so, als Student muss mann sich ja auch was dazu verdienen um über die Runden zu kommen und so ein Arbeitsangebot mit freieer Zeiteinteilung ist da unverzichtbar!
Deshalb bin ich auch
” E M P Ö R T ”
wie der Herr M. Bartels daraus etwas ganz anderes zu machen versucht,
um solche Jobs einzustampfen! (Cold-Call ist Telefon-Terror)
Wenn telefoniert wird,
ist das wie mit der Post,
man muss sich das nicht geben und wer nicht will wird in der Regel (Meine Erfahrungen) in Ruhe gelassen, wenn er dies auch ausdrücklich angibt, ansonsten pausiert man nur für eine Weile auf der Warteliste, in der Hoffnung beim nächsten mal wohlgestimmter zu sein.
Verrückte Welt!
—————————-
… aber, einer muss ja mal den Dreck weg machen! …
Cold Calls sind Terror und sie sind gesetzlich wohl kaum grundlos verboten.
Ich persönlich halte es mittlerweile so das ich eine Trillerpfeife neben meinem Telefon liegen habe - sollte einer dieser unerwünschten Werbeterroristen anrufen, bekommt der das pasende zu hören.
Übrigens bin ich selbst Arbeitslos, aber es gibt Grenzen und für Geld andere Terrorisieren? Nein, das macht mein Charakter nicht mit…
[…] Nachdem ich durch Cold-Calling unfreiwillig mit einem Anzeigenwerber für einen NVK-Verlag, der mich mithilfe eines Empfehlungsschreibens der unter der Schirmherrschaft meines Genossen Innensenators Ehrhart Körting stehenden IPA-Verbindungsstelle Berlin Nordost für die Schaltung einer Anzeige in einem “Malbuch - Kinder im Verkehr” gewinnen wollte, in Kontakt gekommen bin, und im Verlauf meiner Berichterstattung über den IV-Verlag Unterhaching unter anderem wegen dieses Beitrags über IPA, IV-Verlag, Politiker, Cold-Calling und vermutlich ziemlich lukrative Geschäfte mit ziemlich xxxxxxxxx Anzeigen sogar schon abgemahnt wurde, habe ich mich inzwischen mal international auf Recherche zu Geschäftspraktiken von Polizeiverlagen begeben. Mein erster virtueller Ausflug zu Polizeiverlagen im Ausland beschäftigt sich mit einem Gedankenexperiment zu sogenannten Polizeiverlagen in der Alpenrepublik Österreich. […]
Vielleicht ist es eine Idee, sich die Unterlagen von Cold-Call-Werbern zusenden zu lassen.
Damit erhält man die Kontaktdaten und kann dort genau nachfragen. Viele Call-Center halten die Mitarbeiter dazu an sich mit dem Firmennamen der Auftraggeber zu melden.
Dies führt meiner Rechtsuaffassung nach zu einer Zuordnungsverwirrung beim Verbraucher und ist somit klar wettbewerbswiedrig.
Als ehemaliger Call Center Mitarbeiter habe ich dieses Vorgehen z. B. von einer sehr grosssen Deutschen Telekommunikationsfirma erlebt (Festnetzparte und Mobilsparte).
Die Sache mit einem “Polizeikalender” hab ich in ähnlicher Form auch schon mal erlebt.
Der “Arbeitgeber” wollte, dass ich den Arbeitsplatz für 460 Euros im Monat miete.
Cold-Calling ist in jedem Fall abmahnfähig.
Oft helfen sogar die Mitarbeiter der Call Center dabei.
Heute rief mich ebenfalls ein Mitarbeiter des NVK Druck - und Verlagshauses im Auftrag der IPA e.V. an. Ich wollte nur eine Spende tätigen, da ich der Auffassung war, dass es sich bei der IPA e.V. um einen gemeinnützigen Verein handelt. Ich bekam dann prompt per Telefax einen Auftrags- und Bestellschein für einen anonymen Eintrag. Ein Anruf bei dem im Empfehlungsschreiben genannten Polizeibeamten der IPA e.V. ergab, dass es sich nicht um einen gemeinnützigen Verein handelt, sondern wohl um einen wirtschaftlichen Verein. Ich habe dann vorsorglich eine eventuelle Bestellung angefochten. Also Vorsicht!