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Tagebuch meines Parteieintritts

[Subjektiv, persönlich, parteiisch]

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10. Januar 2007

Alois Glück auf der Suche nach Radio Transparency

von @ 18:42. abgelegt unter Pressefreiheit, Deutschland, CSU, Zensur, Edmund Stoiber, Meinungsfreiheit, Bayern, Gabriele Pauli

Gerade eben hat mich Axel Stehle, der Pressesprecher des bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück, angerufen.

Alois Glück ist unglücklich darüber, dass Radio Transparency es heute gewagt hat, ein gefälschtes Interview mit Alois Glück in Umlauf zu bringen. Vor einigen Tagen wurde im Parteibuch Forum ein Artikel von Radio Transparency mit dem Titel Stoiber und die Frauen gepostet, der sich auf die Unterstützung von Edmund Stoiber durch die Liebfrauenunion bezog, und nun hat man sich beim Landtagspräsidenten so gedacht, dass ich ihm vielleicht sagen würde, wer das Radio Transparency zum Showdown von Gabriele Pauli und Edmund Stoiber macht. Na sowas! ;-)

Also, jetzt nicht, dass da jemand denkt, er würde der Privatsphäre von Radio Transparency hinterherspitzeln wie einst Michael Höhenberger hinter Gabriele Pauli hinterhergespitzelt hat, das will ich damit natürlich schon aus rechtlichen Gründen keinesfalls sagen. Ich habe Axel Stehle geantwortet, dass ich ihm nicht sagen würde, wer sich hinter Radio Transparency verbirgt, wobei ich darauf hingewiesen habe, dass ich damit nicht gesagt habe, ob ich es weiß oder nicht weiß.

Axel Stehle, der mir gegenüber in der Wir-Form sprach, hat mir erklärt, dass sie Radio Transparency gern rechtlich belangen möchten und hat mich gewarnt, ich möge aufpassen, dass das gefälschte Interview mit Alois Glück nicht bei mir im Forum verbreitet wird. Das finde ich sehr geschickt von Alois Glück, die Verbreitung des Interviews in Deutschland verfolgen zu lassen. Wie Alois Glück die Verbreitung des falschen Interviews in Kanada oder den USA zu stoppen gedenke, konnte mir Axel Stehle jedoch nicht sagen.

Ich habe ihn gefragt, ob er denn denke, dass jemand das Interview nicht für Satire halten könne. Er meinte dazu, dass das Interview nicht als Satire gekennzeichnet wäre und auch nicht bei Titanic veröffentlicht sei. Ich habe mir dann die Müghe gemacht, mal in das Interview reinzuschauen und ihm den Beginn des Interviews laut vorgelesen:

Interview mit Alois Glück

Radio Transparency RT: Obwohl Sie als Chef-Diplomat der CSU bekannt sind, haben Sie Herrn Stoiber “Abnutzungserscheinungen” attestiert. Was ist an Stoiber abgenützt?

Glück: Nun, da ist zuerst einmal die charakterliche Abnutzung, an der nahezu alle in der CSU-Spitze leiden. Mit seinem “So wichtig sind Sie nicht” und “Wem ich einen Termin gebe, bestimme ich” an Pauli hat er seine Arroganz und herabsehende Art bewiesen.

[…](weiteres aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht)

Glasklar. Die Leute könnten ja denken, der bayerische Landtagspräsident Alois Glück habe ausnahmsweise mal die Wahrheit gesagt und der CSU-Spitze, also unter anderem sich selbst, “Charakterliche Abnutzung” bescheinigt. Axel Stehle wollte dann von mir dann wissen, was das denn für eine Webseite sei, die ich da habe. Ich habe ihm erklärt, dass diese kleine Webseite mein Hobby ist.

Weiter habe ich ihn dann gefragt, ob ich das Interview nicht als ein fiktives Gespräch und klar als Satire gekennzeichnet veröffentlichen könnte. Dann könnten schließlich keine Missverständnisse auftreten. Axel Stehle meinte, er schätze die Meinungsfreiheit in Deutschland sehr, und ob eine Veröffentlichung als Satire zulässig sei, könne er nicht beurteilen, weil er kein Jurist sei, aber dagegen vorgehen wollten sie in jedem Fall.

Ich habe ihm dabei viel Glück gewünscht und dann war das Gespräch zu Ende. Jetzt habe ich natürlich mächtig Angst das finktive Interview mit Alois Glück zu veröffentlichen.

So lange wünsche ich kurzweil mit dem anderen Text, der in der Mail von Radio Transparency, die offensichtlich an sehr viele Empfänger ging, drin war:

Kollektiver Realitätsverlust

Im Schutz der Macht bildet sich leicht arrogantes, herabsehendes Verhalten aus (z. B. Stoiber zu Pauli: “So wichtig sind sie nicht” oder “Wem ich einen Termin gebe, bestimme ich”), welches dann auch die Hemmschwelle für dummdreistes Handeln (z. B. Bespitzelung) immer mehr sinken lässt. Wird dem von aussen nicht Einhalt geboten, wächst der Realitätsverlust immer weiter an und er ist auch auf die Untergebenen übertragbar, genauso wie das arrogante und dummdreiste Verhalten (z. B. Huber will Pauli abwatschen und alle applaudieren oder ein Faltlhauser, der grosstädtisch arrogant auftritt und sich offen dazu bekennt oder ein Markus Söder, der z. B. die Massenverdummungssprüche “Pauli schädigt die Partei und betreibt das Geschäft des politischen Gegners” von Stoiber wiederholt hat). Je grösser und länger die Machtsituation, desto stärker der kollektive Realitätsverlust. In Krisensituationen, wenn die Realität naht, wird diese aufs Intensivste ausgeblendet. Die Untergebenen, insbesondere die abhängigen, scharen sich zum Machterhalt brav hinter dem nur noch von der Position her Mächtigsten. Dadurch wird bei diesem der Realitätsverlust eher noch beschleunigt. Den Mächtigen kann dann die Realität nur mit ebenso mächtigen Aktionen, z. B. über eine Medien-Kampagne, wie sie jetzt von Frau Pauli gezeigt wird, nach und nach vermittelt werden.

Bei der bayerischen CSU ist es 50-jährige Tradition den Kandidaten für das Ministerpräsidentenamt durch die Partei-Spitze (derzeit 19 Personen) zu bestimmen. Damit ist ein alle Macht an sich reissender Ministerpräsident mit all seinen Folgen gewissermassen schon in den “Partei-Genen” verankert.

Radio Transparency, 09.01.2007, 12:30

Mal schauen, was andere Blogger dazu meinen, ob eine Veröffentlichung des Interviews mit Alois Glück als Fiktion in Deutschland wohl zulässig ist, wenn sie denn entsprechend gekennzeichnet ist.

24 Kommentare zum Beitrag “Alois Glück auf der Suche nach Radio Transparency”

  1. Franz-Josef Hanke sprach

    lieber Marcel,
    ich halte zwar fiktive Interviews für Schwachsinn, aber sie sollten als Satire durchaus möglich sein, wenn der fiktive Charakter klar aus der Veröffentlichung zu ersehen ist. Zudem darf man auch derartige Texte zitieren. Das ist allerdings nur auszugsweise erlaubt.
    Was den Umgang von Mächtigen mit Kritik betrifft, scheint das inzwischen in dEutschland - nicht nur in Bayern und der dortigen CSU - immer schlimmer zu werden. Man denke nur an die Ignoranz, mit der die Entscheidungstragenden die monatliche Summe von 345 Euro für ausreichend zum menschenwürdigen Leben in diesem unserem geliebten Lande halten.
    Ansonsten schätze ich, dass Alois Glück gleichnamiges hat, wenn er frühzeitig als Stoiber-Kritiker auftaucht. Denn der geliebte bayerische Ministerpräsident wird ja nach Meinungsumfragen nur noch vom Präsidium seiner Partei, aber nicht mehr allzusehr vom Wahlvolk und der Parteibasis - auch so was soll es bei der CSU geben! - geliebt. Ob wohl diese CSU-Basis für Edmund Stoiber zu einer “Abschuss-Basis” wird?
    Nun ja, die Menschen haben sich an Edes Gestammel schon so gewöhnt, dass ihnen der beredte Vorkämpfer für Demokratie und Ehrlichkeit wirklich fehlen würde, wäre er dann doch einmal in Pension geschickt worden.
    Aber die CSU - mit Ausnahme der Fürther Landrätin Gabriele Pauli - gräbt sich ja lieber ihr eigenes Grab als den Partei-Amigo mit Anstand und Abstand in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken.
    fjh

  2. Sich.-Ing.J.Hensel sprach

    Hallo Marcel,

    es wird berichtet über ein angeblich gefälschtes Interview.

    Wie stellt sich das dar ? Worin liegt denn die Fälschung ?

    Was ist das Original ?

    Gruss

  3. Sich.-Ing.J.Hensel sprach

    Ach ich vergaß…

    […]

    …. handelt es sich bei dem Interview nicht sowieso um Daten, die vom Informationsfreiheitsgesetz Bavaria erfasst sind, so dass jedermann sie benutzen und verbreiten kann ?

    http://www.datenschutz-bayern.de/recht/baydsg_n.pdf

    Gruss

  4. Marcel Bartels sprach

    Hallo Jörg,

    lies doch mal:

    … Was ist an Stoiber abgenützt?

    Glück: Nun, da ist zuerst einmal die charakterliche Abnutzung, an der nahezu alle in der CSU-Spitze leiden.

    Das ganze Interview ist natürlich frei erfunden. Es st wohl kaum denkbar, dass Alois Glück so etwas sagt.

    Weiter geht das fiktive Interview mit den Sätzen:

    RT: Erwin Huber hat bei gleicher Gelegenheit Frau Pauli arrogant und herabsehend “abgewatscht” und dafür tosenden Applaus aus den Reihen der CSU erhalten.
    Glück: Wie bereits gesagt, die charakterlichen Abnutzungserscheinungen im Machtrausch sind sehr verbreitet in der CSU-Spitze. Wer etwas zählen will, muss nach unten verachten und nach oben arschkriechen. So ist das Rollenspielchen. Durch den
    Applaus wird es bestärkt.

    Ich meine, es ist undenkbar, dass der bayrische Landtagspräsident, der selbst Mitglied der CSU-Spitze ist, so etwas sagt. Also ist das Interview auch ohne besondere Kennzeichnung klar als Satire zu erkennen.

    Gruß

    Marcel

  5. Klaus sprach

    Ich finde ja reale Interviews manchmal viel interessanter.

  6. Meudalherr sprach

    Alois G. - ich nehme mal an, das ist ein anderer als Alois B.?

  7. Sich.-Ing.J.Hensel sprach

    Hallo Marcel,

    ja Du hast Recht. Jedoch bei Politikern ist heutzutage alles Denkbar, besonders wenn sie durchgeknallt sind.

    Gruss

  8. Q sprach

    Natürlich muss der Alois Glück denken, dass das “Interview” eine Fälschung ist. Schließlich hat er es ja nicht autorisiert. Ob man wohl ein Depp sein muss, um in Bayern Politiker zu werden? Sicher nicht. Aber schaden, schaden tut’s auch nicht direkt. ;-) )

  9. Michael sprach

    Das Interview im Heute-Journal mit Slomka und Ramsauer ist Offenbarungseid genug. Das konnte die ganze Republik sehen…. Gott-sei-Dank

  10. Mein Parteibuch » E-Mail von Radio Transparency an CSU-General Markus Söder sprach

    […] Nachdem die Parteispitze der CSU, wie der Anruf des Pressesprechers vom Landtagspräsidenten Alois Glück bei mir zeigt, sich ausgiebig mit Radio Transparency beschäftigt, möchte ich die neue Gemeinheit von Radio Transparency nicht verschweigen, die zeigt, mit was sich die CSU-Führungsspitze derzeit anscheinend vorrangig beschäftigt. […]

  11. Mein Parteibuch » Schimpf und Schande - Schmutzkampagne gegen Horst Seehofer sprach

    […] Und auch sonst sind die Methoden der Stoiberisten auf Horch und Guck gepolt. So hat der Pressesprecher des Stoiber-treuen bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück mich letzte Woche angerufen, um mich zu Radio Transparency auszuhorchen und da dann mit der juristischen Keule zuschlagen zu können. […]

  12. T. Trageser sprach

    Eine Satire in Form eines gefakten Interviews zu produzieren und dann z.B. Titanic oder an anderer passender Stelle zu veröffentlichen ist eine Sache und m.E. auch OK solange bestimmte Grenzen (z.B. der Beleidigung) nicht überschritten werden. Was mich an der Radio Tranparency Aktion jedoch massiv stört ist, das mein E-Mail-Postfach mit damit komplett zugemüllt wird und ich keine Chance habe die Mails zu stoppen, weil kein Absender bekannt ist. Dies ist eindeutig nicht OK und illegal!

  13. Anonymous sprach

    Hallo, habe gerade von der Suche des Alois Glück gelesen und noch nie so herzlich gelacht. Sie müssen wissen, vor 45 Jahren, als Alois Glück noch keinen Traktor hatte und mit dem Esel auf der Autobahn zur Parteisitzung geritten, war alles noch viel besser.

  14. Anonymous sprach

    http://www.focus.de/politik/deutschland/zitat_nid_43179.html

  15. Anonymous sprach

    Kommentar: Alois Glück selbst kurz vor Betriebsunfall?
    http://www.focus.de/politik/deutschland/alois-glueck_nid_43005.html

  16. Anonymous sprach

    Kommentar: Beckstein geistig und charakterlich abgenutzt.
    http://www.focus.de/politik/deutschland/guenther-beckstein_nid_42907.html

  17. Anonymous sprach

    Kommentar: So kann die CSU weiter punkten.
    http://www.focus.de/politik/deutschland/umfrage_nid_43285.html

  18. Anonymous sprach

    Beckstein müsste geführt werden:

    Beckstein wollte sich mit Huber intrigant das Erbe von Stoiber aufteilen und musste nach dem Anschuss von Seehofer zurückrudern. Auch seine Aussage, er sei nur ein Übergangsministerpräsident hat er per Interview indirekt schon revidiert. Er möchte bis 2013 machen. Inzwischen wollte er Stoiber sogar 2 Monate weniger im Amt sehen, die er dann länger im Amt gewesen wäre. Damit destabilisierte er die CSU. Wieder korrigierte ihn Seehofer und Beckstein musste zurückrudern. Dann noch öffentlich Stoiber längst bekannte Fehler völlig unnötig vorwerfen. Beckstein steht alles andere als über den Dingen. Alois Glück würde wohl von diversen Abnutzungserscheinungen bei Beckstein sprechen, die über das Tragen von Hörgeräten hinaus unübersehbar sind.

  19. Anonymous sprach

    Huber winselt um Parteivorsitz:

    Zwischen einem Realisten wie Horst Seehofer und einem unendlich schwachen und feigen Intriganten wie Huber, kann man kaum vermitteln. Erst wollte sich Huber intrigant mit Beckstein über das Erbe von Stoiber absprechen und Seehofer vor vollendete Tatsachen stellen. Beckstein und Huber wurden von Seehofer zurecht an den Pranger gestellt und mussten zurückrudern. Der neue Huber-Plan zum Erreichen des CSU-Vorsitzes lautet, Huber unterwirft sich Beckstein total durch die Zusage von unbedingter Loyalität und gleichzeitig sucht er weitere Unterstützung bei anderen, die ebenfalls an totalem Realitätsverlust leiden, z. B. in der Fraktion und bei einigen Verblendeten an der Basis. Huber glaubt, sich durch totale Unterwerfung für ein Spitzenamt anbieten zu können.

  20. Anonymous sprach

    Volle Absicht und durch und durch falsch:

    Huber und Beckstein wollten sich höchst intrigant das Erbe von Stoiber aufteilen und Seehofer vor vollendete Tatsachen stellen. Seehofer hat diesen Stil zurecht angeprangert und Huber und Beckstein damit einen ersten Fangschuss erteilt. Der an totalem Realitätsverlust leidende Huber musste einlenken, kann nun über sein intrigenhaftes Verhalten nur damit hinwegtäuschen, in dem er alles ins Gegenteil verkehrt. Ausserdem musste er sich eine neue Art überlegen, um für sich das Amt des Parteivorsitzenden herbeizureden. Jetzt will er die Fraktion hinter sich sehen. Das war bei Stoiber auch so. Huber wird scheitern, wie zuvor schon am Niedermobben von Pauli und er wird auch weiterhin scheitern und zwar total. Er ist so falsch, dass man ihm unmöglich die Hand geben kann.

  21. Anonymous sprach

    Zitat von Edmund Stoiber vom 22.01.07: „Ich habe in den letzten Tagen mit all den Gesprächsteilnehmern vereinbart, dass wir alle pausenlos gut übereinander reden, weil wir nur gemeinsam Erfolg haben können.“

    Kollektive, totale Realitätsverweigerung bei CSU: Eine Partei, die vereinbart, pausenlos gut übereinander zu reden, erklärt damit ihre Bereitschaft permanent die Wahrheit auszublenden und sich permanent gegenseitig ins Gesicht zu lügen, 24 h am Tag. Wer auf diese Weise gemeinsamen Erfolg sucht, ist nach aussen gefährlich unfähig und dem muss mit sofortiger Wirkung die Macht entzogen werden. Es werden sogar eigene Leute wie Frau Pauli, die nichts anderes als die Wahrheit gesagt hat, vom CSU-Wissenschaftsminister Goppel vor einer Kandidatur gewarnt und bedroht und zwar unter tosendem, lang anhaltendem Applaus. Die CSU befindet sich nicht nur in der schwersten Krise aller Zeiten, sondern ist durch und durch kaputt. Ich fordere hiermit die Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bundespräsidenten Horst Köhler zum Eingreifen auf.

  22. Anonymous sprach

    http://www.focus.de/politik/deutschland/spitzelaffaere_nid_42372.html
    Geheuchelte Worte des Bedauerns der CSU-Spitze:

    Schon jetzt kann man sagen, dass Edmund Stoiber und die gesamte CSU-Spitze durch und durch verlogen sind und gegenüber Pauli nichts bedauern. Im Gegenteil, inzwischen hat sogar Beckstein neuerlich zum Mobben von Pauli aufgerufen, in dem er ihr eine massive Verletzung der innerparteilichen Disziplin vorgeworfen hat. Wissenschaftsminister Goppel ging noch weiter und warnte Pauli vehement vor einer Kandidatur als CSU-Vize und erhielt dafür tosenden, lang anhaltenden Applaus. Die CSU demonstriert ihren kollektiven, totalen charakterlichen Verfall. Bei soviel Falschheit und Verlogenheit ist anzunehmen, dass nahezu jeder Einzelne aus der CSU-Spitze an Eides Statt versichern kann, dass er keinerlei Charakter mehr hat und jeder Applaudierende so gut wie keinen.

  23. Anonymous sprach

    http://www.focus.de/politik/deutschland/stoiber-sturz_nid_43328.html

    Kommentar:Seehofer mahnt CSU wegen Charakterschwäche ab.
    Er kritisiert die geheuchelten Solidaritätsbekundungen seiner Parteikollegen und den kurz darauf folgenden Sturz Stoibers duch ein Intrigantentum, das wie ein Bazillus anzusehen ist. Selbst Seehofer sieht keinen anderen Ausweg mehr, als die abgenutze CSU-Spitze umfassend zu erneuern, um die Partei zu retten. Tatsächlich steht es natürlich noch viel schlimmer um die CSU. Beispielsweise werden Leute wie Pauli, die etwas verbessern wollte und dazu die Wahrheit gesagt hat, wie ein unerträglicher Fremdkörper abgestossen. Jeder aus der CSU, der sich an der Abstossung aktiv beteiligt, wie kürzlich auch Minister Goppel, erhält dafür lang anhaltenden Applaus, wodurch das charakterlose Fehlverhalten bestärkt wird. Die CSU zeigt sich als Union von unverbesserlichen Heuchlern, Intriganten und Mobbern.

  24. Anonymous sprach

    http://www.focus.de/politik/deutschland/csu_nid_43322.html

    Pauli stellte ihre Mobber nicht an den Pranger.
    Ein grosser Fehler. Jetzt wird sie weiter gemobbt und die von Stoiber geäusserten Massenverdummungssprüche “Pauli ist nicht die CSU und wird es niemals werden, Pauli befindet sich auf einem Solotrip auf Kosten der Partei und Pauli schädigt die Partei und betreibt das Geschäft des politischen Gegners“ werden wieder hervorgeholt, z. B. von der verblendeten Dorothee Bär. Mit seinen Sprüchen wollte Stoiber sagen:“Ich bin die CSU und will es für immer bleiben, ich befinde mich auf einem Solotrip auf Kosten der Partei und ich schädige die Partei und betreibe das Geschäft des politischen Gegners”. Wer gegen Stoiber etwas sagt, den versucht er mit Massenverdummungssprüchen zu vernichten. Die Mobber Huber, Faltlhauser und Söder folgten ihm und scheiterten schwerst. Es fehlte jedoch der Pranger.

    Natürlich hat die Mobberbande von der CSU auch das Entschuldigen verlernt.

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