Dieser Beitrag wurde wegen der in Deutschland nicht vorhandenen Äußerungsfreiheit gelöscht. Wenn Sie Informationen zu dem Thema interessieren, könnten Sie versuchen, nach dem Thema zu suchen:
Fanpost: deshalb bitten … Bericht … unverzüglich … zu entfernen
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei


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“Sehr geehrte Redaktion der Jungfrau Zeitung in Interlaken,
wenn man meinen echten Namen googelt, so findet man unter anderem Ihre Seite http://www.jungfrau-zeitung.ch/artikel/print/?cq_*901a8243=ivxPU=87988u9h. Dort könnte der unbedarfte Leser den Eindruck gewinnen, ich sei eine Jungfrau. Diese Behauptung weise ich strikt von mir. Ich bin in keinster Weise Jungfrau, weder sexuell noch astrologisch, und distanziere mich von allen Jungfrauen und allem was sie (nicht) treiben!
Ich möchte nicht weiter mit Jungfrauen in der Schweiz in Verbindung gebracht werden.
Um unnötige Verwirrungen zu vermeiden, fordere ich Sie deshalb auf, den am 25.05.2005 verfassten und eingestellten Bericht über mich unverzüglich bis zum 27.01.2006 zu entfernen.
MfG
Alan Smithee”
vielleicht kommst du denen doch einfach entgegen und entfernst die einträge. natürlich bist du wahrscheinlich nicht dazu verpflichtet. aber deren anliegen ist doch nachvollziehbar und sie haben nicht mit klage oder ähnlichem gedroht, wogegen man zurecht eine trotzreaktion haben könnte
@Anonymous:
Gab es in Deutschland nicht mal so etwas wie Meinungs- oder Pressefreiheit?
Dafür, den Beitrag über die “DPM-Presse- und Medienverlag GmbH” aus Wiesbaden zu entfernen, sehe ich keinerlei Anlaß. Den Beitrag über den Anruf zur Änderung des Beitrages hätte ich sicher nicht geschrieben, wenn mir nicht auch noch von anderer Seite Kontaktaufnahmen zur Änderung von Berichten über die “DPM-Presse- und Medienverlag GmbH” zugetragen worden wären.
Gleich den ganzen Eintrag zu entfernen, finde ich stark übertrieben. Wenn er denn in Teilen mißverständlich oder gar rechtswidrig sein sollte, so wär ich hingegen schon bereit, ihn entsprechend zu ändern.
Die Drohung mit rechtlichen Schritten wurde meiner Erinnerung nach telefonisch übrigens durchaus ausgesprochen und per Einschreiben-Rückschein schickt jemand wohl kaum Spaßbriefe, wenn er denn kein Autogrammsammler ist.
@3, natürlich gibt es pressefreiheit. aber ein pressezwang wäre mir neu.
was hast du für ein interesse daran irgendwelche alten beiträge zu halten die eh niemand mehr liest?
die firma hat ein interesse daran nicht mit betrügern verwechselt zu werden. wenn sie es auch rechtlich hinnehmen müsste.
[…] Die zwei populärsten Beiträge heute gibt es nun auch als Zip: Fanpost: deshalb bitten … Bericht … unverzüglich … zu entfernen (brief_vom_presse-und_medien_verlag.zip) und Anrufe der Presse- und Medienverlag GmbH zu Berichten über die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH (anruf_vom_presse-und_medien_verlag.zip). [Trackback URI] [Permalink] […]
Hallo Marcel,
Ich sende dir eine E-Mail. Im Anhang befindet sich die verschlüsselte Datei »LockNote.exe«, die durch Eingabe des Passwortes »knast27« geöffnet werden kann. Dort findest du meine Meinung zu der Angelegenheit.
Warum sende ich dir eine mit Steganos LockNote verschlüsselte Datei? Aufgrund des 1935 in seiner ursprünglichen Form erlassenen Rechtsberatungsgesetzes darf ich keine rechtliche Auskunft geben. Da mittlerweile alle E-Mails (angeblich) an den Geheimdienst weitergeleitet werden müssen, zumindest aber gespeichert werden, und außerdem eine Trennung von Geheimdienst und Polizei nicht mehr stattfindet, habe ich Angst, wegen der Äußerung meiner Meinung in einer rechtlichen Angelegenheit mit einem Bußgeld belegt zu werden. Aus diesem Grund sende ich dir meine Meinung verschlüsselt zu. Keine Angst, ist kein Virus drauf.
Klingt kompliziert, aber einfacher geht es leider nicht.
Viele Grüße
Das Rechtsberatungsgesetz von 1935 gehört meiner Meinung nach schlicht ersatzlos gestrichen. Bei der Anzahl der in Bundestag und Landesparlamenten vertretenen Juristen bedürfte es jedoch beinahe einer Revolution, um dieses Instrument der Monopolisierung und Diskriminierung zu knacken. Brigitte Zypries hat da übrigens vor kurzem was vorgelgt, um wenigstens die Ausbildung an Fachhochschulen, aber selbst das wurde geblockt.
Steganos LockNote ist definitiv nicht zum Versenden der erzeugten Dateien gedacht. Das ist nicht mal dann eine clevere Idee, wenn man nicht noch eine persönliche Authentifizierung des Absenders vornimmt.
Stell Dir mal vor, die Schnüffler tauschen den Anhang gegen einen eigenen aus. Durch die Ausführung von unbekannten Executables kann man sich die Pest einfangen - keystroke recorder, nameserver hijacker oder was es da sonst noch an richtigen Gemeinheiten gibt, mit denen ein Rechner kompromittiert werden kann.
Mir kann man übrigens über die SSL-gesicherte Kontaktseite meines Webshop’s Mitteilungen auf abhörsicherem Weg zukommen lassen. Meine Emails hole ich ohnehin durch einen Secure Tunnel ab.
Zum Inhalt der Message schreibe ich Dir später was.
Und wieder Post…
Yay, das Parteibuch wird einmal wieder mit rechtlichem Geblubber belegt. Die neue Angelegenheit basiert aber wenigstens einmal nicht auf persönlichen Anfeindungen, sondern hält sich noch in einem lesbaren Rahmen. Die Firma hat nur irgendwie v…
Hi,
ich denke es könnte ausreichen, schon im Titel klarzustellen …..
Böse Firma .GmbH aus Wiesbaden (nicht zu verwechseln mit der “Gute Firma GmbH” aus Stuttgart)
So könnte Google es indizieren und der Gute Firma GmbH- Name ist rein gewaschen.
(sorry für Doppelposting)
Was für ein Geschäft betreibt eigentlich die “gute” Firma?
Wenn ich mir die Stellenanzeigen bei denen auf der Seite anschaue, dann könnte man fast meinen, da gehen irgenwelche Vertreter durch die Lande und schwatzen ahnungslosen Gastwirten teure Einträge in kaum gelesenen Hochglanzblättchen auf.
Hallo Marcel (zu Nr. 7),
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht stirbt das ursprünglich antisemitische Rechtsberatungsgesetz vorher. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht daran glaube.
Keine Angst, ich denke, dass ich meine Meinung, die ich dir verschlüsselt zugesendet habe, problemlos auch unverschlüsselt hätte zusenden können. Show ist alles. Man muss eben manchmal ein bisschen übertreiben, um (vielleicht) verstanden zu werden. Die Rechtsberatung ist von der bloßen Meinungsäußerung abzugrenzen - selbstverständlich habe ich das »moderne« Rechtsberatungsgesetz, das es ohne Adolf Hitler niemals gegeben hätte, nicht missachtet. Man braucht schon ein bisschen Gehirn-Akrobatik, wenn man in Deutschland seine Meinung äußern möchte.
Die Schnüffler haben anderes zu tun - beispielsweise sich an Völkerkriegsverbrechen beteiligen. Davor hätte ich keine Angst, dass da irgendetwas ausgetauscht wird. Natürlich hast du prinzipiell Recht, dass man bei .exe-Dateien sehr vorsichtig sein muss.
Okay, dann sende ich das nächste Mal was über Deinen Shop.
Zurück zur Sache: Was spricht dagegen, den Namen der Firma aus der Überschrift zu entfernen? Dann werden vielleicht der eine oder andere Hyperlink unwirksam werden, damit kann man leben. Okay, würde mich auch nerven, nachträglich etwas entfernen zu müssen, was man selbst für richtig hält. Aber du sparst dir eine Menge Ärger.
Mich würde es nicht wundern, wenn du im Laufe der kommenden Tage eine einstweilige Verfügung erhälst. Denk einfach mal an Wikipedia.de, wie es denen ergangen ist, warum sollte es dir anders ergehen?
Warum sollte *Herr* Bartels einen Beitrag entfernen, in dem er - dies mal vorausgesetzt - weder Lügen noch Verleumdungen verbreitet?
[Editor: für den Herrn sollte Zeit schon sein]
@KS
Wikipedia.de ist doch schon nach kaum mehr als einem Tag wieder online gewesen, oder? Und zwischendurch gab es Meldungen in allen großen Nachrichtenagenturen. Hätte man die als Werbung buchen wollen, wäre das ganz schön teuer geworden. Ich finde das übrigens gar nicht schlecht, dass dadurch Tron wieder Aufmerksamkeit bekommen hat und der Fall nicht in Vergessenheit gerät.
Meinungsrechtliche Prozesse können für den Prozeßführenden auch nach hinten losgehen, wenn der Prozeß gewonnen wird. Letztlich lenkt ein solcher Prozeß vor allem viel Aufmerksamkeit auf den Sachverhalt und die Menschen bilden sich ihr eigenes Urteil. Ich erinnere mich da beispielsweise an einen Prozeß um die Haarfarbe von Gerhard Schröder. Ich bin mir nicht so sicher, ob er den Prozeß so nochmal führen würde.
Im Artikel zur einstweiligen Verfügung habe ich vor allem dies hier gefunden:
Erweist sich die eine einstweilige Verfügung als ungerechtfertigt (vgl. § 945 ZPO), so kann der Gegner gegen den Antragsteller einen Schadensersatzanspruch geltend machen. Dies gilt auch dann, wenn den Antragsteller keine Schuld trifft. Aus diesem Grund stellt das Erwirken einer einstweiligen Verfügung stets ein nicht zu vernachlässigendes Risiko für den Antragsteller dar.
@manni
Ich ändere Beiträge manchmal durchaus freiwillig, wenn ich das Gefühl habe, dass das angemessen ist. In diesem Fall sehe ich allerdings - insbesondere unter Berücksichtigung des Telefongespräches - nicht so.
Durchhalten!
Hallo Marcel,
Ich halte es für effektiver, wenn man über Vorgänge wie bei Wikipedia.de als Blogger berichtet und nicht selbst vergleichbare gerichtliche Auseinandersetzungen durchführt. Der Klügere gibt nach.
Natürlich führt Gerhard Schröder eine mit der Haarfarbe vergleichbare Auseinandersetzung erneut:
»Bundeskanzler Gerhard Schröder, SPD, beantragte gegen den Eichborn Verlag eine einstweilige Verfügung. Einige Textstellen könnten dem Leser suggerieren, der “Antragsteller habe am 10.04.1992 auf einem Flug mit einem Learjet der Charterfirma FJC von Braunschweig nach Verona »Sex-Dienstleistungen« in Anspruch genommen.” Der Verlag Eichborn beugte sich der einstweiligen Verfügung und wird die monierten Textstellen in der nächsten Auflage ändern.«
Warum nimmst du Dir nicht schon heute den Verlag Eichborn als Vorbild und gibst nach?
Schadensersatzanspruch? Wie hoch ist denn Dein Schaden? Null Euro? Viel Spaß!
@KS
Wer wie in China hohe Loblieder auf die Partei singt, bemerkt womöglich gar nicht, wie viel Zensur es in Deutschland gibt. Nur dadurch, dass es Menschen gibt, die nicht in vorauseilendem Gehorsam die Schere im Kopf sehr großzügig ansetzen, fallen Zensurvorgänge überhaupt auf. Die Liste der betroffenen Bücher kannte ich bisher nicht, finde ich spannend.
Schau übrigens mal, was das Parteibuch Lexikon unter der Überschrift Unwahrheiten zu Gerhard Schröder sagt.
Wieviel Schaden ich habe, das würde man dann ja sehen. Möglicherweise benötige ich ja einen Anwalt, um gegen die Zensur vorzugehen. Da bin ich als armer Katzenbildblogger jedoch eindeutig im Vorteil. Wenn jemand gegen mich gewinnt, kann ich ihm ein freundliches “hinten anstellen” entgegnen, wenn jemand verliert, dann komme ich womöglich zu Geld.
Hallo Marcel,
Ich verzichte darauf, dir eine verschlüsselte Botschaft über deinen Shop zu senden, denn ich müsste ja befürchten, dass du diesen hier veröffentlichst. *smile*
Du kannst glücklich sein, dass du nicht im Iran lebst. Dort gilt nämlich die Schari’a.
Ich vertrete die Auffassung, dass »Katzenbildblogger« in einem Staat, dessen Staatsreligion der Marktfundamentalismus ist, bei Auseinandersetzungen mit Unternehmen stets nachgeben sollten.
Zwei Blogger - zwei Meinungen. Ich wünsche dir alles Gute!
[…] Anrufe der Xxxxxx- xxx Xxxxxxxxxxxx XxxX (Stuttgart) zu Berichten über die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH (Wiesbaden) von Marcel Bartels @ 13:01. abgelegt unter Recht und Unrecht, Cyberstalking Dieser Beitrag wurde vom Autor auf eine per Einschreiben vorgetragene Bitte hin zensiert. Weitere Informationen dazu finden sich im Beitrag Fanpost: deshalb bitten … Bericht … unverzüglich … zu entfernen […]
@KS
Ich bin Deinem Rat einfach mal gefolgt und habe der Bitte nachgegeben. Jetzt habe ich hier im Parteibuch also einen durch Selbstzensur verstümmelten Beitrag. Nur mein Katzenbild zu löschen, das sehe ich nun wirklich nicht ein.
[…] Da auch ich mich zu Mario Dolzer und seinem Syndikus hier auch schon geäußert habe und Lanus Beitrag Dialer-Dolzers Domainkidnapping Tour selbstverständlich verlinkt habe, bin ich mal gespannt, wann hier wieder Fanpost eintrifft, falls der Brief von Mario Dolzer an Dirk Olbertz nicht genug der wohl eigentlich begehrten Aufmerksamkeit bringt. […]
[…] Fanpost zum Artikel 5 des Grundgesetzes mag ich besonders. Heute kam zur Abwechselung mal wieder ein netter Brief aus Mannheim, in dem es wohl um Backtracks geht. […]
[…] Heute gegen 00:30h kam mal nette Fanpost. Während ich ansonsten wegen Linksetzung sogar schon verklagt werde, kam diesmal eine Anfrage der meiner Meinung nach reichlich nutzlosen PR 3 Seite Seminarportal.de zum Linktausch: Sehr geehrte Damen und Herren, […]
[…] Für den Fall, dass Martin Geuß gewinnen sollte, wovon ich eigentlich ausgehe, möchte er mit dem Geld “in ähnlich gelagerten Fällen anderen Webmastern finanziell unter die Arme zu greifen, wenn diese unverschuldet in juristische Not geraten.” Ich spende da auch gleich mal, wer weiß, vielleicht brauche ich ja wegen Fanpost nach Beiträgen wie denen zur Branchenklick GmbH, zu Martina Kausch, Wilhelm Entenmann, zum DPM-Presse- und Medienverlag oder ganz aktuell dem zur Bitskin GbR auch mal Solidarität. […]
[…] Erstaunlich, dass ähnliche Praktiken wie in Deutschland sich schon nach Korea verbreitet haben. In Deutschland werden Webmaster, die zum Beispiel über zweifelhafte Geschäftsmethoden von Telefonbuchverlagen berichtet, abgemahnt und weggeklagt. Und wer über “erweiterte Nachbarschaftsstreitigkeiten” berichtet, bei dem wird ganz schnell mal alles beschlagnahmt. […]