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9. Dezember 2006

First Media Kollerkommunikation reloaded

von @ 8:48. abgelegt unter Recht und Unrecht, Rechtsanwalt, Persönlichkeitsrechtsverletzung, Urheberrecht, Meinungsfreiheit

Nachdem die First-Media-Kollerkommunikation im Parteibuch und bei ix als first.info schon vor ein paar Monaten für reichlich Lacher gut war, legt Dr. rer. pol. Frank Huber im Dezember pünktlich zum Weihnachtsgeschäft noch mal eine Schippe drauf.

Bildblog-Macher Stefan Niggemeier war so frei, und hat mal ein paar einfache Vorher-Nachher-Vergleiche angestellt, um zu sehen, wie aktuell die tagesaktuellen Informationen von First Media’s First.Info wirklich sind. Der fröhliche Dr. Huber von der First Media GmbH schrieb nun Stefan Niggemeier, dass er damit gegen Urheber-, Persönlichkeits- und Wettbewerbsrecht verstoßen haben könnte und gedenkt von einem Anwalt Ansprüche u.a. auf Schadensersatz, Gegendarstellung und Unterlassung prüfen lassen, wenn Stefan Niggemeier den Beitrag nicht umgehend löscht.

Neugierig bin ich, ob Dr. Frank Huber noch eine weitere Meinung einholen wird, nachdem er Huberdiepolter von Udo Vetter gelesen hat. Wenn das mal kein gelungenes Guerilla-Marketing ist.

Vielleicht wird Dr. Frank Huber ja gar der womöglich erste lustig polternde Internetunternehmer, der die Größe hat, sich einfach nur schlicht zu entschuldigen? Damit würde er sich dann wenigstens von einigen anderen, über die man Nachrichten bei rotglut lesen kann, deutlich unterscheiden.

3 Kommentare zum Beitrag “First Media Kollerkommunikation reloaded”

  1. bildungsflüchtling sprach

    das zeigt einmal mehr: manchmal ist es einfach besser, die Klappe zu halten.

  2. Rolf Schälike sprach

    Ist alles nur eine Rechenaufgabe.
    Klagen, obsiegen. Maulkorb den Kritikern und Aufklärern.
    Die Mehrheit der Deutschen bekommt es nicht mit.
    Dann weiter im Internet etwas vorgaukeln.
    Oft kann man dann an die Börse gehen und Millionen denen aus der Tasche ziehen, die sich dafür nicht interessieren.
    Anwälte und Richter sind nur eine Zwischenstation.
    Gehen in die Kostenkalkulation mit ein.
    Einige Juristen verdienen dabei sehr gut, einige werden Alkoholiker oder kranke Kiffer, andere steigen aus.
    Der Rechtsstaat wird mit rechtsstaatlichen Mitteln zum Absurdum abgebaut.

  3. Andreas Skowronek sprach

    @ 2 Rolf Schälike
    Habe gerade “Der Bankier” von Werner Rügemer hier zur Lektüre. Noch die Erste geschwärzte Auflage – die Zweite geschwärzte Auflage gibt es auch schon.
    Die Kanzlei Schertz / Bergmann vertritt die Sal. Oppenheim Bank und hat sowohl den Autoren Rügemer als auch dessen Verlag mit allen bereitstehenden Instrumenten des vorläufigen Rechtsschutzes behelligt.

    In der Tat: Es ist schlecht bestellt um den Schutz der Meinungsfreiheit in der BRD.

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