Wie bei Rainersacht im Beitrag Steinhöfel strikes again zu lesen, hat der einschlägig bereits bestens bekannte Anwalt und Medienprofi Joachim Steinhöfel Blogger Rainer auf Zahlung von Abmahnkosten in Höhe von € 2.763,22 verklagt.
Rainer leistet sich den Luxus, eine eigene Meinung zu haben, und hat sich im Januar abfällig über die Handelskette für Elektroprodukte Media-Markt und ihre Werbeikone Joachim Steinhöfel geäußert. Die Abmahnung im Auftrag von Media Markt zum Preis von 1.383,42 Euro schickte Joachim Steinhöfel selbst, die Abmahnung in eigener Sache ließ Joachim Steinhöfel von einem Kanzleikollegen schicken, um so zusätzliche Abmahnkosten in Höhe von 1.379,80 Euro einfordern zu können.
Bei IT&W gewann Joachim Steinhöfel für die Abmahnungen den Armleuchter der Woche. Dass Joachim Steinhöfel, der selbst eine CD auf seiner Webseite mit dem Spruch “Jetzt gibt es von dem Arschloch auch noch eine CD” bewirbt, Rainer wegen der Verwendung von Kraftausdrücken abmahnt, finde ich an sich schon eine Frechheit, dass er dazu die Abmahnung in eigener Sache auch noch von einem Kanzleikollegen verschicken läßt, empfinde ich schlicht als unverfroren. Es bleibt zu hoffen, dass auch das AG Hamburg, wo am 27.10.2006 die Verhandlung stattfindet, dem Beispiel des AG Frankfurts in der Abmahnsache Günter Freiherr von G. gegen Sewoma folgen wird, und den Abmahnanwalt Joachim Steinhöfel zumindest auf den Kosten für die Abmahnung in eigener Sache sitzen läßt.Zum abgemahnten Bericht Können Märkte brennen? möchte ich zufügen, dass es den meisten Verbrauchern vermutlich nicht klar ist, dass Media Markt und Saturn beide der Media-Saturn-Holding gehören, und ihnen mit der aggressiv klingenden Werbesprüchen wie “Ich bin doch nicht blöd” oder “Geiz ist geil” vorgekault werden soll, dass bei Media Markt oder Saturn die Preise niedrig seien. Tatsächlich sind anscheinend unglaublich viele Menschen wirklich so blöd, und vergleichen Preise nur zwischen Media Markt und Saturn. Dabei ist der Elektro-Händler um die Ecke oft billiger.
Mich haben Media Markt und Saturn samt ihres Anwaltes Joachim Steinhöfel mit der Klage gegen Rainersacht vollends überzeugt - ich werde keinen Cent mehr bei Media Markt oder bei Saturn ausgeben.
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Joachim Steinhöfel ist doch der, der in der Anfangszeit des Privatfernsehens Seite an Seite mit dieser RTL-Sexberaterin, umgeben von Tutti Frutti Einfacheiscreme, sorgfältig ausgewählten Pisapöbel beleidigte?
Vielleicht hat er ja Schulden und braucht das Geld?
Oder einige Blogs (wie Deiner) sind wirklich zu einflussreich geworden und stellen für einige Hinterbänkler der Promiriege eine Imagegefahr dar?
Der Herr Steinhöfel outet sich mit solchen Aktionen als genau das, was er schon zu Radio zeiten für mich darstellte. Und diese Bezeichnung die jetzt nicht nenne, ist nicht lieb gemeint.
Ich habe vor einiger Zeit auch von einer Putzkraft aus dem Mediamarkt gehört, dass der Laden ganz schön Scientoloogy verseucht sein soll. Dieses würde dann auch die agressive Art erklären. Aber das ist nur ein Gerücht.
Danke für den Hinweis, dass Mediamarkt und Saturn das gleiche in grün sind. Manchmal ist es ja recht undurchsichtig ist, wer alles unter einer Decke steckt, auch bei den Kaufhäusern. Man wundert sich schon, weshalb ein Unternehmen in der gleichen Branche unter mehreren Namen auftritt und häufig mit Läden, die nahe zusammen liegen. Der Verbraucher denkt sich, er hat überall geguckt, dabei war er wirklich nur in einem Laden. Echt krass! Sind wir doof oder?
Richter Dr. Steinmetz bearbeitet den Fall. Neuer Eintrag…
[…] Sie behaupten in Ihrem Blog bei https://mein-parteibuch.de/2006/09/16/joachim-steinhoefel-und-media-markt-verklagen-weblog-rainersacht/ Es bleibt zu hoffen, dass auch das AG Hamburg, wo am 27.10.2006 die Verhandlung stattfindet, dem Beispiel des AG Frankfurts in der Abmahnsache Günter Freiherr von G. gegen Sewoma folgen wird, und den Abmahnanwalt Joachim Steinhöfel zumindest auf den Kosten für die Abmahnung in eigener Sache sitzen läßt. […]
Vorsicht! Jede Rechnung von Joachim überprüfen, stellen unsummen in Rechnung und auf Nachfrage heißt es dann es wäre ihnen ein Fehler unterlaufen. In Wirklichkeit ist das der armseelige Versuch sich noch mehr an den Gegenpartei zu bereichern!
Nach meinem Kenntnisstand erwirkte Steinhöfel das bekannte Urteil “Haftung für Links” (312 O 85/98) des Landgerichts Hamburg.
Als Vertreter von Saturn hat er am 05.05.06 gegen die Verbraucherzentrale verloren (324 O 509/05). Es ging um diverse Klauseln in den AGB´s.
Ansonsten habe ich ihn in der Pressekammer nicht weiter erlebt.
Hat eine lustige Web-Site.
[…] Rainer ist mir aufgefallen, weil er was gesacht hat, was dem Anwalt Joachim Steinhöfel und seinem Mandanten Media Markt nicht so richtig gefallen hat und dafür prompt abgemahnt wurde. Besonders interessant finde ich bei Rainer auch die von ihm neulich aufgeworfene Frage: Was wählen?. Anstatt nur zu wählen, empfehle ich, in eine Partei einzutreten und dort darauf hinzuarbeiten, dass zu den Wahlen wählbare Kandidaten aufgestellt werden. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Andersherum heisst das aber nicht, dass Unternehmen, die das nicht bieten können, gerade weil sie ein unethisches Geschäftsgebahren an den Tag legen, das Web 2.0 ignorieren können. Unethisch handelnde Unternehmen kommen weder durch unheimlich gute PR-Agenturen noch durch unfreundliche Anwaltsbriefe noch durch Ignorieren von kritischen Fragen noch durch Fernsehsendungen mit Fischgeruch aus einem Desaster im Web 2.0 heraus. Im Gegenteil, ein solches Verhalten gibt erst recht Anlass zur Kritik und die Regeln der Ökonomie der Aufmerksamkeit tun ihr übriges dazu, dass die peinlichen, am liebsten totgeschwiegenen Sachverhalte dann erst richtig bekannt werden. Fragen Sie mal bei AOL, IPA, MEG24, Die Dienstleister, HMI, Fischerwerke, AWD, Sportandoutdoor, Transparency International, Meinolf Lüdenbach, Jamba, Media Markt oder Siemens nach, wie das Web 2.0 funktioniert. […]
hallo,
entlich einer der was macht !!! SUPER !!!!!
Also ich wurde selbe von RA JS im Auftrag von MEDIA MARKT Bremerhafen abgemahnt.
Leider bin ich blod und habe gezahlt. Konnt mir keine Hohe Anwaltskosten mit eine Kleinunternehmen leisten.
Streitigkeit 25000 EURO.
Nun bin ich Pleite mit dem Unternehmen konnte die ganzen Kosten nicht mehr auffangen.
Die metoden von der Metrotochter sind meiner meinung nach nicht legal. Das die Deutschen Gerichte nicht entgültig einen Rigel vor solchen machenschaften schieben ist unverständlich.
Man sollte mal die EU Gericht hinzuziehen.
Um den (dem) Herren den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Man merkt ja nicht mal unser Wetbewerbszentrale hat ein Changse gegen so ein Unternehmen.
Mich aber sieht der Media Markt und Saturn nur noch um falsche Werbung aufzudeken.
Kaufe nur noch bei den Anderen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/80548
mfg
Nixblicker
PS: Zumindest “Ich” werde nix mehr im MediaMarkt kaufen. (Nein, bei Saturn auch nicht - gehört ja auch der Metro Gruppe an, oder nicht?). Kleine Händler “um die Ecke” machen auch gute Preise und haben eine sehr gute Beratung.
W i d e r l i c h!
Bei Media Markt, Saturn und Co. werde ich wahrlich nie mehrt kauen!