Mein Parteibuch Wiki erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Nun erfreuen sich neben zahlreichen anderen Lesern anscheinend nicht nur prominente Abmahner wie Sigmar Gabriel und jemand mit einer IP von der UGV Inkasso GmbH an dem kleinen Lexikon, sondern seit gestern Nacht auch ein Vandale, der über Tor kommt und in Beiträge per Skript hundertfach Sachen einträgt wie “Siehe Marcel Bartels”. Einige neue Beiträge mit Titel Wichser und Schwanzverlängerung zeugen von der geistigen Haltung des Spammers, der sich offensichtlich zum Ziel gesetzt hat, Mein Parteibuch mit etwas gezieltem Programmieraufwand zu attackieren.
Bis ich das Parteibuch Wiki gegen diese Art der Attacke spamfest gemacht habe, bitte ich Leser sich bei den Artikeln auch die bisherigen Versionen anzuschauen.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei


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Ich habe es gerade gesehen - sorry, aber irgendwie musste ich doch Schmunzeln. Nimms dir nicht zu Herzen…
Kannst du dein Wiki nicht so konfigurieren das man erst nach einer Registrierung etwas dort verfassen kann?
Ich muss als sehr interessierter Leser leider feststellen, dass offensichtlich gerade neuere Artikel bezüglich UGV Inkasso GmbH von dieser gelöscht werden. Auch finde ich es schade, dass andere Artikel gelöscht werden. Warum wohl, mach sich der geneigte Leser fragen.
Derjenige, welcher Daten zersört kann unter Umständen gem. § 303 a StGB zu bestrafen sein. Außerdem werden durch die Ausdrücke Wichser und Schwanzverlängerung der Tatbestand der Beleidigung gem. § 185 StGB erfüllt. Es wird hier eine Grenze überschritten.
Da aber keine Daten zerstört werden und es sich bei den Ausdrücken um Artikel ohne personenbezogene Angaben handelt, ist dies kein Tatbestand erfüllt.
Meiner Meinung nach.
Wer ein frei editierbares Wikipedia online stellt darf sich auch nicht über Vandalismus ärgern.
An den ebenso Interessierten
Ziel ist es wohl von den Personen, Informationen über die FkH GbR und weitere genannter Personen vor den ersten Blicken der geneigten Leserschaft fernzuhalten. § 303 a StGB stellt vom Wortlaut her auch das Unterdrücken bzw. verändern der Daten unter Strafe.
Dieser Vandalismus ist sehr unfair, denn die Informationen könnten eventuell für die unmittelbar betroffenen Personen von Nutzen sein und diese wertvolle Informationen geben.
Also ich hab`s grad ausprobiert, kann man doch wieder herstellen? Dafür is doch auch Wikipedia da oder? Verstehe diese Aufregung nicht. Klar ist das doof aber es ist halt ein offenes Wikipedia.
lg Markus
@Der Gerechte:
Die Informationen bleiben aber doch erhalten?
Wenn man das Verändern der Daten unter Strafe stellt, dann würde doch kein Wikipedia funktionieren.
Würde mich zumindest davon fernhalten, wenn ich am Ende angezeigt werde falls dem Wikipedia Besitzer mein Eintrag nicht gefällt.
lg Markus
(Jetzt muss ich nochmal schreiben aber was ist “Tor”?)
@Markus
Ja, die Information bleibt erhalten, aber wer die Daten löscht, will doch erreichen, dass andere schwer an die Daten herankommen bzw. dass diese Daten nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Auch mit dem Schimpfworten wollen diese Personen andere beleidigen.
Die Daten die jemand in Wikipedia eingibt sind zunächst mal sein geistiges Eigentum. Diese Daten dürften theoretisch nur mit seiner Einwilligung gelöscht oder verändert werden. In Wikipedia wird diese Einwilligung stillschweigend geduldet. Hier aber beschweren sich die Leute.
§ 303a StGB dürfte im vorliegenden Fall wohl kaum anwendbar sein. Denn es ist gerade Sinn und Zweck dieses Wikis, Informationen zu verändern. Ob es sich bei den Informationen um Daten im Sinne des § 303a handelt, kann offen bleiben.
Ich würde eher an zivilrechtliche Anspruchsgrundlagen denken - § 1004, § 826, § 823 etc.. Es könnte hier darum gehen, gezielt einen Eingriff in das Recht auf den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb (Betreiben eines politischen Lexikons) durchzuführen. Die Anspruchsgrundlage wäre dann so ganz grob § 823, vielleicht auch § 1004 - das wäre im einzelnen zu untersuchen. Darüberhinaus könnte natürlich auch eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung nach § 826 vorliegen. Also ein Unterlassungsanspruch könnte durchaus gegeben sein. Aber wenn jemand (so wie ich wegen dem Rechtsberatungsgesetz) mit Tor ankommt, dann dürfte die Durchsetzung der Ansprüche nahezu unmöglich sein. Dann bleibt natürlich theoretisch immer noch der Anspruch aus Treu und Glauben nach § 242. Also Marcel ist auf jeden Fall Inhaber eines Unterlassungsanspruchs, denn er lediglich nicht durchsetzen kann.
Ich empfehle Marcel folgende Vorgehensweise: Das Parteibuch Lexikon nur für registrierte Benutzer freigeben. Also ohne Benutzername und Passwort sollte man nicht editieren dürfen. Offenbar ist das jetzt angezeigt - das ist zumindest ein kleiner Schutz.
@anonymus
Sicherlich ist es praktischer, das vorliegende Lexikon besser vor solchen Angriffen zu schützen. Man könnte daran denken, dass nur registrierte Benutzer überhaupt etwas editieren und löschen dürfen.
Die Zivlrechtlichen Ansprüche §§1004, 823, 826 dürften ebenfalls schwer durchsetzbar sein, denn die Angreifer verwischen bewußt Ihre Spuren. Aber wenn ich es richtig gelesen habe, ist ja wohl ein Mitarbeiter der UGV Inkasso GmbH für die Löschung mancher Beiträge verantwortlich, oder?
@Ironwhistle
In offenen Systemen kann es keinen 100%-igen Spamschutz geben. Solchen Kindereien mit automatischen Skripten begegnet man üblicherweise eher mit Capchas, als mit Registrierungen. Ich hätte aber gern ein System laufen, wo die Schwelle zur Beteiligung möglichst niedrig ist.
@Der Gerechte
Dem Unfug mit Juristerei zu begegnen halte ich für noch größeren Unfug. Solchem Unfug sollte man mit Intelligenz begegnen.
@Ebenso interessierter Tor-Nutzer (#4):
Bist Du für die Kindereien verantwortlich?
@ Marcel:
Wenn Du ein Captcha brauchst, sag bescheid, ich habe eine fertige Captcha-Klasse in PHP in meinem Seminar-Archiv
MfG
Daniel
Hui, ich wette du hast schon Post von denen, bei mir hatten sie sich damals innerhalb einer Woche per mail gemeldet….ich weiß nicht wie es aktuell um ihren Rechtstatus ausschaut, aber sie scheuen sicher keinen Weg dich mundtot zu kriegen. Ich bin gespannt auf deinen Bericht…;-)
Ähm, das möchte ich dann jetzt doch noch ergänzen damals habe ich meine Erlebnisse mit diesem Unternehmen geschildert, alles ausgelöst wurde es durch eine Bestellung eines Staubsaugerbeutels der nie ankam. Ich bezahlte nicht die UGV kaufte den Titel über 16,45. Da ich damals keine Ahnung hatte zahlte ich, in Raten, an sie insgesamt 129,84 EUR bis zum 29.03.05. Am 20.07.05 bekam ich wieder Post sie forderten weitere 144,56 und drohten mit einem gerichtlichen Mahnverfahren. Darüber hatte ich mich damals dann lustig gemacht und erntete mehrere Abmahnungen von Ihnen, bis ich meinen Beitrag rausnahm. (Alle Fakten die ich jetzt hier geschildert habe kann ich durch Schriftverkehr der UGV Inkasso an mich belegen!)
Die Inkassobranche ist genauso von unzähligen grauen bis schwarzen Schafen durchtränkt wie die Anwaltschaft. In beiden Branchen gibt es an jeder Ecke einen Konkurrenten und somit gieren sie alle nach Mandanten, ganz gleich wie sinnlos bis kriminell dann anschließend agiert wird. Ich habe in mittlerweile knapp 6 Jahren gewerblicher Tätigkeit noch nicht verstanden, warum ich es einem Kunden zumuten soll, dass er für eine Mahnung, die mir dann jemand anderes schreibt, 40-90 Euro bezahlen soll. Aber viele Unternehmen sind in Sachen Forderungsmanagement geradezu hysterisch und merken dann gar nicht, dass sie damit die Grundlage dazu, dass sie ihre Forderung bekommen, durch Inkasso-Abzocker zerstören. Ich habe bislang nur eine Forderung gehabt, die ich endgültig abschreiben mußte, alles andere konnte ich meist mit einem persönlichen Gespräch vor Ort / am Telefon und meist mit Ratenzahlungen auflösen.
Bleibt noch zu erwähnen, dass es für die Inkassobranche keine einheitliche Gebührenrichtlinie wie für Anwälte gibt und bislang nur per Urteil die Obergrenze auf die Höhe der Anwaltskosten im Mahnverfahren begrenzt wurde. Dennoch ist noch nicht einheitlich geregelt, für welche Arbeiten welche Gebühren anfallen dürfen. Oftmals wird versucht, selbst für ein oder mehrere banale Schreiben die Gebühren eines gesamten Mahnverfahrens bis zum Mahn- oder Vollstreckungsbescheid zu berechnen. Diese Branche ist meines Erachtens mehr als parasitär. Denn Inkasso-Ganoven befallen nicht nur gesunde Wirtschaftssubjekte, die z.B. nach dem Urlaub einen Wisch von denen bekommen, weil während des Urlaubs eine Zahlungsfrist abgelaufen ist, sondern sie versuchen zudem oft genug, sich auch noch an scheintoten bis ganz toten Wirtschaftssubjekten zu bereichern. Insofern könnte man sie ggf. mit Leichenschändern auf eine Stufe stellen - krank.
MfG
Daniel
@Daniel
Bitte vorsicht mit pauschalen Behauptungen. Richtig ist, dass es für die Inkassobranche keine verbindliche Gebührenordnung gibt. Es besteht aber die Möglichkeiten, Inkasso-Kosten gerichtliche überprüfen zu lassen. Bitte § 788 Abs. 4 ZPO lesen, dort steht alles drin.
@Marcel Bartel
Man sollte Justitia nicht ganz aus dem Auge verlieren. Daher muss man gerade Gegner wie die UGV Inkasso GmbH und die FkH GbR ernst nehmen. Sicherlich schadet Intelligenz nicht. Jedoch darf man die Leute, die hinter dieser Aktion stehen, nicht unterschätzen.
@ “Der Gerechte”:
Dann soll also jeder, der Post von einem Inkassobüro bekommt, die Höhe der Gebühren gerichtlich prüfen lassen? Geht’s noch? Beim Autohändler weiß ich, was das jeweilige Modell und die Extras kosten. Wenn ich mir einen Anwalt nehme, kann der mir auch sagen, was seine Arbeit kostet und er kann nicht frei Gebühren-Wucher betreiben. Warum sollte der Verbraucher / Unternehmer also gezwungen werden zu klagen, nur um zu erfahren, ob nun 40 Euro für einen banalen Serienbrief angemessen sind oder 70 oder 90 Euro?
Im Übrigen wird sehr schnell klar, warum Inkassofirmen so grenzenlos gierig sind, wenn man sich anschaut, woher die Gründer kommen. Meistens sind das nach dem ersten Staatsexamen abgebrochene Jura- Studenten, die die Gier packt, oder Anwälte und Kaufleute schließen sich zu solch einer “Nebentätigkeit” zusammen, um noch mehr abkassieren zu können. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht nachzufragen, ob Lieferanten mit Inkasso-Geiern zusammenarbeiten oder nicht. Unternehmen, die dies tun, werden von mir konsequent nicht in Betracht gezogen oder aus der Lieferantenliste gestrichen. Ich sehe nicht ein, für eine banale Mahnung horrende Gebühren zu zahlen, bloß weil das jeweilige Unternehmen sich zu fein ist, selbst eine Mahnung zu schreiben. Und im Gegenteil zu vielen meiner Kunden halte ich Zahlungsziele in der Regel ein, wenn ich nicht gerade im Urlaub oder wegen einer externen Seminarreihe längere Zeit außer Haus bin. Einen entlohnenswerten Mehrwert kann ich in den Diensten von Inkassounternehmen nicht erkennen, wenn man einmal vom banalen Outsourcing des Forderungsmanagements absieht. Dieser Nutzen gilt aber nur für die Unternehmen, der Verbraucher / Gewerbetreibende zahlt die Zeche.
MfG
Daniel
Schulden ohne Ende? Ratlos? Verzweifelt?
Eine Finanzsanierung sorgt für ein “schnelles Ende”!
Bevor Sie sich in höchster Finanz- und Existennot selbst etwas Schlimmes antun, sollten Sie sich vorher lieber noch einer Finanzsanierung unterziehen. Denn mit einer selbigen am Hals schaut man evtl. noch viel freudiger und gelassener dem irgendwann und jedem einmal blühenden Ende seiner Tage entgegen.
Nur wenige Kilometer hinter der südlichen Grenze Deutschlands warten gleich eine ganze Reihe von Finanzsanierern sehnsüchtig auf Sie. Ja, genau auf Sie!
Sie werden riesengroße Augen machen, wie schnell diese Sie dann auch endgültig saniert haben.
Nein, die unten angeführten Firmen sanieren natürlich nicht selbst. Die laden Sie nur in ihre kuschelige Heimstatt hinter der Grenze ein. Die wissen auch ganz genau, dass Sie jede Menge finanzielle Probleme haben. Denn nur wenige Tage nach einem Schufa-Eintrag flattert Ihnen in der Regel schon die freudige Botschaft des ersten Sanierers ins Haus! Das ist ja vielleicht ein Service…
Wenn Sie Glück haben, dann bietet man Ihnen direkt einen exklusiven 0190-er Telefonservice an. Sie übersehen natürlich großzügig, dass es auch schon mal länger dauern kann, bis ein Anschluss hergestellt wird. Damit helfen sie aber möglicherweise schon bei der Sanierung eines notleidenden Telefonproviders. Aber der eine oder andere hat sogar eine Festnetznummer.
Aber jetzt kommt der eigentlich spannende Moment. Denn nun erklärt man Ihnen das ganze, einmalige Sanierungskonzept. Traumhafte 3% Zinsen der gesamten Sanierungssumme und Laufzeit.
Aber bitte unterliegen Sie niemals dem Irrtum, sie würden je einen Cent selbst in die Finger bekommen. Nein, ein Kredit ist das nicht sondern eine »Finanzsanierung«! Also der “Versuch”, Ihr Geld direkt über einen “Fiananzsanierer” an Ihre gesamten Schuldner weiter zu leiten. Natürlich müssen Sie diese Ratenzahlung auch sicherstellen, denn sonst ist der Gerichtsvollzieher so schnell bei Ihnen, so schnell können sie möglicherweise gar nicht schauen…
Alles was Sie zunächst selbst tun müssen, das ist das Ausfüllen eines Antragformulares (geht sogar online!), dass Ihr direkter Partner am anderen Ende natürlich erst genehmigen lassen muss. Also, ausfüllen, Marke drauf und weg!
Aber keine Angst: Der Antrag wird in aller Regel selbstverständlich genehmigt. z.B. 30.000 Euro? Kein Thema!
Nun schickt Ihr - bis dato - Geschäftspartner diesen genehmigten Antrag an Sie zurück. Aber nun werden Sie möglicherweise staunen: Der Postbote steht vor der Tür und teilt Ihnen mit, dass er diesen Brief leider nur als Nachnahme zustellen kann. Haben Sie da etwas überhört oder übersehen?? Na, egal, es ändert nichts an der Situation. Denn je nach Höhe Ihrer gewünschten Sanierungssumme beträgt die Nachnahme durchaus schon mal so locker zwischen 250 und 2.500 Euro…
Jetzt müssen Sie eigentlich nach Wunsch des Absenders noch einmal all ihre Kraft und Beziehungen zusammen nehmen und die geforderte Summe an den Postboten aushändigen. Sie haben u.U. zwar eigentlich schon kein Geld mehr, doch die Oma wird wohl noch ein letztes mal die Schatulle für Sie aufmachen.
Ja, jetzt ist wirklich die letzte Gelegenheit, den Briefträger entweder ohne Geld, dafür aber auch mit dem nicht von Ihnen unterschriebenen Vertrag vor die Tür zu setzen (so würde ich total ängstlicher und wenig risikobereiter Mensch es vermutlich machen) oder der Postbote bekäme ihr sauer zusammengekratztes Geld und Sie hielten einen unterschriftsreifen Vertrag in Ihren Händen, mit dem Sie den (glauben Sie zumindest) Finanzsanierer auf die Suche nach Lösungswegen aus Ihrer Krise schicken.
Hoffentlich haben Sie sich dann auch alles Kleingedruckte genau angeschaut, denn ihr bis zu diesem Zeitpunkt noch rechtsgültiger Geschäftspartner kann oder will sich möglichwerweise gar nicht mehr so lange mit Ihnen aufhalten. Warum sonst stünde bei einigen “Sanierern” in den AGBs der folgende Hinweis:
“Nachdem Sie den genehmigten Vertrag nach Unterzeichnung wieder an uns zurückgesandt haben, werden wir Ihre Angaben nochmals auf Vollständigkeit prüfen. Danach reichen wir den Vertrag an das vertragsabwickelnde Institut weiter, welches sich innerhalb einer Woche mit Ihnen in Verbindung setzen wird.
Ab diesem Zeitpunkt ist die gesamte Vermittlungsangelegenheit hier im Hause abgeschlossen.”
Na, hat es “klick” gemacht? Sie bekommen es ab jetzt nämlich mit neuen, bis dato möglicherweise völlig unbekannten Vertragspartnern zu tun. Davon noch mindestens ein “Sanierer” und auch mit einem Notar machen Sie Bekanntschaft. Und sie müssen sich ab jetzt darauf einstellen, dass Sie möglicherweise noch ein- oder mehrmals in Vorleistung treten müssen. Machen Sie sich darauf gefasst, dass Sie vorab in vielen Fällen erst noch diverse und teils kostspielige Versicherungen (Risiko-Lebenversicherungen etc.) abschließen müssen. Setzten Sie die Hoffnung bitte ja nicht allein darauf, dass nun trotz allem in zwei oder drei Wochen die “Sanierung” steht. Sie wissen doch: Gut Ding will Weile haben. Wunder dauern eben manchmal länger, nicht selten so lange, bis es zu spät ist. Möglicherweise sehen Sie auch nier mehr das Ende des Tunnels, denn es könnte durchaus sein, dass Sie jede Menge Geld abgeliefert haben, teuere Versicherungen neu am Hals haben und dann der Bescheid kommt: Das sind ja gar keine Schulden, sondern nur Verbindlichkeiten - und damit entfällt die Grundlage zu einer weiteren Verfolgung der “Finanzsanierung”…
Fragen Sie mal bei der Verbraucherzentrale nach, was die Ihnen zum Thema “Finanzsanierung” raten. Sie werden sicher staunen.
www.verbraucherzentrale.de
Aber wenn Ihnen sonst nichts wirklich Besseres einfällt, dann mache ich Ihnen gerne ein paar Vorschläge, wen Sie bis zur Erst-Ablieferung Ihres Geldes und der Weiterreichung Ihres Antrages als sozusagen “Erst-Partner” eines hochprofessionellen Sanierungskonzeptes auswählen möchten:
[Editor: Firmennamen gelöscht]
Der Fairness halber verrate ich, dass so gut wie alle diese vorgenannten Firmen immer wieder glaubhaft zu versichern versuchen, dass sie angeblich seriös arbeiten würden. Ach und die oben genannten Firmen sind auch der UGV bekannt, man kennt sich…
[Editor: Richtig stellen möchte ich, dass die nachfolgenden Firmen ganz sicher nichts mit unseriösen Schuldenregulierern zu tun haben:
Plus Finanz Consulting GmbH in Schärding (AUT), www.plusfinanz.at, Geschäftsführer auf der Webseite nicht ausgewiesen, könnte aber einem Hinweis in http://www.der-jugendrichter.de/forum/messages/11.html zufolge mal Klaus-Dieter Oehler gewesen sein,
ific Integra Financial Consulting GmbH in Zug (SUI), www.ific-consulting.ch, Geschäftsführer war einem anonymen Hinweis zufolge möglicherweise auch mal Klaus-Dieter Oehler
Comet Schuldnerhilfe GmbH in Kufstein (AUT), www.comet-gmbh.at, Geschäftsführer auf der Webseite, die gerade wegen Wartungsarbeiten zu ist, nicht ausgewiesen,
WLS Finanzkonzept GmbH & Co. KG in Vilshofen, www.wls-finanzkonzept.de, Geschäftsführer auf der Webseite ausgewiesen als ImmoFinanz Vermittlungs GmbH,
Immo Finanz Vermittlungs GmbH in Deggendorf, www.immofinanz-web.de, Geschäftsführer “auf der Webseite nicht ausgewiesen”
Sicher nichts mit unseriöser Schuldenregulierung zu tun hat auch eine Concept Finanz Consulting GmbH in Ried im Innkreis (AUT), keine Internetpräsenz, wobei völlig unklar ist, ob der Geschäftsführer mal Stefan Ostermaier hieß, und erst recht nichts mit unseriöser Schuldenregulierung zu tun hat die IT-Firma ostermaier.net e.K. von Stefan Ostermeier
Alle Links, von denen ich mich distanziere, die völlig wesensfremd für das Internet sind und zu denen ich mir spätestens seit der Paperboy Entscheidung des BGH stets vorher eine schriftliche Genehmigung vom LG Hamburg einholen würde, habe ich natürlich auch entfernt. Außerdem habe ich zur Klarstellung der Seriosität noch extra einen Extra-Beitrag mit Titel “Voll seriös: WLS Finanzkonzept und Immo Finanz” geschrieben]
hmm, dann würde ich dir einen Wortfilter empfehlen, Marcel - da ist die Hemmschwelle zur Beteiligung gering, aber gewisse Worte wären eben nicht möglich.
“Geschieden, 1 Sohn, spricht russisch und betreibt diverse Server.”
Klopper, oder? Nachdem man sich von Sigmar Gabriel, über Würstchen zu Macrel Bartels geklickt hat…
Meine Fresse…
[…] An diesem wunderschönen Sonntag bin ich nun auch dazu gekommen, meine Spamfilter im Parteibuch-Wiki zu aktualisieren, und die Kindereien, die ein unbekannter Vandale mit einem extra für mein Parteibuch Wiki erstellten Script über Tor eingefügt hat, mit ein paar einfachen Datenbank-Statements wieder rauszuwerfen. Betonen möchte ich an dieser Stelle noch, dass ich dazu, wer für die Vandalismus-Attacke auf Mein-Parteibuch Wiki verantwortlich war, dank der erfolgreichen Anonymisierung durch Tor keinerlei konkreten Verdacht habe. […]
[…] Wie wahr. Mit Blogs wird scharf geschossen. Es ist von daher Vorsicht angebracht, ansonsten könnte es zu unbeabsichtigten Schäden und Kollateralschäden kommen. Und man setzt sich der Gefahr aus, dass zurückgeschossen wird. Das kann zum einen ebenfalls ein Weblog-Beitrag sein, zum anderen aber auch Web-Vandalismus oder eine gemeine Abmahnung. […]
[…] Wie wahr. Mit Blogs wird scharf geschossen. Es ist von daher Vorsicht angebracht, ansonsten könnte es zu unbeabsichtigten Schäden und Kollateralschäden kommen. Und man setzt sich der Gefahr aus, dass zurückgeschossen wird. Das kann zum einen ebenfalls ein Weblog-Beitrag sein, zum anderen aber auch Web-Vandalismus oder eine gemeine Abmahnung. […]
hallo,
ich habe mal eine frage und zwar,
braucht man bei www . ific-consulting . ch
keine prozente zurückzahlen ????
bitte schnellst möglich um antwort .
danke ,
mfg jenny
@jenny
Ich vermute, wenn Du schon irgendwas unterschrieben oder gezahlt hast, brauchst Du dringend einen guten Anwalt. Wenn Du noch nichts unterschrieben und gezahlt hast, dann empfehle ich Dir, das ohne vorherige Beratung durch einen fachkundigen Anwalt auf jeden Fall bleiben zu lassen.
Frag doch mal bei der Kanzlei Kompa nach, ob sie Dir helfen kann. Zumindest müsste man Dir da einen guten Anwalt empfehlen können.
Die Kanzlei Kompa steht im Impressum der Seite Finanzparasiten.de, deshalb vermute ich, dass die sich mit dem Thema ganz gut auskennen. Persönlich bekannt ist mir die Kanzlei jedoch nicht.
Lieber Manfred Mustermann,
Vielen Dank für die so schön süffisant abgefasste Erklärung über die Funktionsweise sogenannter “Finanzsanierer”. Ich habe (mal wieder) Post aus der Schweiz erhalten und wollte doch mal schauen, was das Internet darüber hergibt.
Nochmals: “Danke !”
Tach liebe Leute…
Auch ich sitze finanziell in der scheisse, und da habe ich mir auch gedacht, “durchforstest mal das Netz, evtl. findet sich ja jemand der mir einen Kredit gewährt.” Natürlich sind seriöse Banken dazu verpflichtet, bei fehlender Bonität, kein Geld rauszurücken. “Macht nix,” hab ich mir gedacht.
“vielleicht gibt es ja private Unternehmen die da was locker machen.”
Prompt, fand ich den Link zur “Ultima Dienstleistungen Finanzvermittlungsgesellschaft mbh” die einen Kredit ohne Schufa Einblick gewährern.
Na wenn das nix ist, habe ich mir gedacht, die helfen dir bestimmt. Weit gefehlt, nachdem man seine persönlichen Daten abegetippt hat (inklusive Wunschsumme -> bei mir 5000 EUR) schickt man den Antrag Online weg. Sofort kommt per Email eine Bestätigung über den Eingang des Antrags und die Prüfung, und dem Satzt..”Vielen Dank für Ihre Anfrage. Selbstverständlich werden wir Ihre Daten
vertraulich behandeln.
Sie erhalten innerhalb von 48 Stunden einen Vertragsentwurf in den Händen. Bonität vorausgesetzt.”
He da fehlt ja die Hälfte vom TEXT!!! Das wichtigste kam nach dem letzetn SATZ! checkt das mal….
hallo, kurze Frage, schnelle antwort
ist IFIC ein serioeses Unternehmen?
IFIC schickt mir einen Vertrag per Nachnahme ueber 895 EURO, fuer eine Sanierung ueber 44000 EURO.
IFIC ist nicht seriös…
hab erst vor einer Woche einen Brief mit nem (neuen)Angebot bekommen.
Ich habe auch schon in anderen Foren über die IFIC gelesen, mit unter auch eine ARD-Reportage, mit nem Artikel auf der Homepage…
LASS BLOß DIE FINGER DAVON WENN DU NICHT NOCH MEHR SCHWIERIGKEITEN HABEN MÖCHTEST!
Das sind Betrüger, bei denen du vielleicht nie wieder dein Geld siehst…
Bei mir waren es 5000 Eur Sanierung für 250 EUR.
Ich habe gottseidank das Angebot abgelehnt, das solltest du auch.
Sehr geehrter Damen und Herren,
Meine Name.: Simone Hedrich und Kundennummer.: 202243
Ich überweise anfang April 98,- €uro und auch Mai mit 2 Monaterate Zahlen.
Meine Kontonummer.: ******* und Bankleitzahl.: 51560231 und Volksbank Niederwetz.
Mit freundlichen Grüßen
Simone Hedrich