Während Hans-Joachim Selenz jedoch eine Metallurgie-Ausbildung gemacht hat, und dann ins Management gewechselt ist, habe ich mit dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die klassische Management-Ausbildung der TU Berlin absolviert und bin dann in die IT gegangen.
Auf den zweiten Blick jedoch verbindet mich noch viel mehr mit ihm: nämlich eine übereinstimmende Einschätzung der Lage in den Vorstandsetagen deutscher Konzerne. Dass Hans-Joachim Selenz dabei vor allem von Staatskonzernen wie Preussag, WestLB oder VW und weniger von Siemens spricht, schmälert die Übereinstimmung der Einschätzungen nur wenig. Und mit der Telekom und dem neuen Markt hatte Hans-Joachim Selenz bisher möglicherweise einfach nur wenig zu tun. Auch, dass Hans-Joachim Selenz zuerst bei der FDP und dann bei der PRO war, verwischt die Gemeinsamkeiten in der Einschätzung der Lage nicht. Dass Hans-Joachim Selenz die hier bereits besprochene Strafanzeige gegen Sigmar Gabriel gestellt hat, macht ihn mir nicht unsympathisch.
Wuchernde Korruption, Anstandslosigkeit, Maßlosigkeit und Verantwortungslosigkeit sind Schlüsselbegriffe zur Beschreibung der Vorstandsetagen. Eine willfährige Justiz und gesinnungstreue Journalisten runden zusammen mit der Parteibuch Schattenwirtschaft das Bild Deutschlands im Informationszeitalter ab. Hans-Joachim Selenz hat in jüngerer Vergangenheit gleich zwei aufsehenerregende Bücher publiziert, einmal Wildwest auf der Chefetage (Leseprobe pdf) und Schwarzbuch VW. Die Webseite von Hans-Joachim Selenz, wo es unter Kommentare so etwas wie ein nicht interaktives Weblog gibt, habe ich gleich mal in meine Brainfood-Sektion aufgenommen. Danke übrigens an den anonymen Kommentator KS für den Hinweis.
Mit dem Wiki-Beitrag Verdichtung eines Nebels zu einem festen Ankerpunkt habe ich mir mal einige Gedanken zu einer ethischen Bewegung gemacht, die den oben genannten Mißständen entgegen wirken könnte. Vielleicht möhte sich ja jemand dran beteiligen?
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is ihnen aufgefallen dass das nicht ackermann ist auf dem cover sondern schröder?
> habe ich mit dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die klassische Management-Ausbildung der TU Berlin absolviert
Das erklärt natürlich Ihre profunde Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge und auch sonst so manches ….
@Stefan
Ich bin zwar parteiisch, aber nicht parteilich und erlaube mir deshalb, auch auf kritische Dinge meiner Partei gegenüber aufmerksam zu machen. Die Übernahme der Salzgitter AG durch die Preussag, und die Beleuchtung der Rollen von Friedel Neuber und Gerhard Schröder dabei, finde ich schon interessant.
Hallo Marcel,
gehe davon aus, das alle Vorwürfe von Professor Selenz der Wahrheit entsprechen. Wenn dies nicht der Fall wäre, hätte er mit Sicherheit eine Verleumdungsklage nach der anderen am Hals.
Klaus
@Klaus
Sigmar Gabriel hat in der Tat behauptet, Verleumdungsklage gegen Hans-Joachim Selenz eingereicht zu haben, und eine strafrechtliche Relevanz seines Deals der Vorgänge bestritten, jedoch eingestanden, dass er sich politisch falsch verhalten hat.
Was den Wahrhaltsgehalt der Äußerungen in den Büchern von Hans-Joachim Selenz angeht, so deckt sich seine Einschätzung genau mit dem Bild, dass auch ich von den Vorstandsetagen in Deutschland habe. Auch, dass die Bücher lieferbar sind, ist ein Indiz dafür, dass da keine falschen Tatsachenbehauptungen drin sind, die aktuelle Entscheidungsträger belasten.
[…] Von der großen Korruption im Geflecht aus Wirtschaft, Politik und Medien, wo die Schmiergelder auch schon mal Zig-Millionen oder gar Milliarden schwer sein können, wird nur die öffentliche Wahrnehmung gemessen. Sie mißt also quasi nur die Aufklärung der Korruption, nicht aber den wirklichen Einfluß der Korruption. Unverständlich bleibt mir, warum die meisten Menschen in Deutschland Korruption zwar wahrnehmen, die Auswirkung der Korruption auf das eigene Leben jedoch nicht erkennen. Hier in Berlin hatten wir den Bankenskandal, wo die Korruption sogar schon vor Gericht verhandelt wird, und das Land Berlin schon Milliarden an Steuergeldern für die Stützung der Landesbank eingesetzt hat. Die Milliarden fehlen jetzt anderswo für Schulen, Straßen, Polizei oder Justiz - wie kann da jemand auf die Idee kommen, sein persönliches Leben wäre durch Korruption nicht beeinflußt? […]
[…] Der Vorwurf, Gerhard Schröder hätte den Job für die russische Mafia wegen des Gehaltes angenommen, macht es sich sicher zu einfach. Ich denke, um zu verstehen, dass Gerhard Schröder sich wohl nicht nur aus Sorge um das Gemeinwohl auf den Job bei Gasprom eingelassen hat, muß man schon etwas tiefer graben. Hans-Joachim Selenz, Autor von Wildwest auf der Chefetage, erklärt Gerhard Schröder’s zwielichtigen Job hingegen nicht mit finanziellen Vorteilen, sondern damit, dass Gerhard Schröder mit dem Job wahre Größe zeigt: Gerhard Schröder ist mal wieder in aller Munde. Mit seiner Gas-Prom-Geschichte hat er sich geoutet. Dass er ein Flachland-Hallodri ist, war bekannt. Er konnte aber auch als gelernter Staatsschauspieler den Staatsmann geben. Mit oberwichtiger Miene. Wenn er Ehrenformationen abschritt hatte man den Eindruck, er sei 190 cm - oder größer. Mindestens. Keiner seiner Staatschef-Kollegen schritt so majestätisch wie er. Steht man neben ihm, ist man erstaunt. Nicht immer ist ein Hocker zur Stelle. Er ist wahrscheinlich noch nicht einmal 170. Aber Napoleon war bekanntlich auch nicht größer. Inzwischen nicht die einzige Parallele zwischen den beiden Helden. […]
[…] Mir stellt sich da vor allem die Frage, wie man in Deutschland massenhafte Demonstrationen für die Gewaltenteilung, oder wie ich das gefordert habe, eine funktionierende und von der Politik nicht abhängige Staatsanwaltschaft und Rechtsprechung organisieren kann, wo viele Laien nicht enmal in groben Zügen wissen, wozu Gewaltenteilung gut ist, wenn sie denn überhaupt wissen, was Gewaltenteilung ist. Ich will mal kühn behaupten, dass eine funktionierende Gewaltenteilung der entscheidende Unterschied zwischen Rechtsstaat und Willkürherrschaft ist. […]
Hans-Joachim Selenz: Wildwest auf der Chefetage
SPD-Presse verschweigt Schwarzbuch VW
[…] Nachdem Hans-Joachim Selenz Strafanzeige gegen Sigmar Gabriel unter anderem wegen Meineides gestellt hat, hat Sigmar Gabriel angekündigt, eine Verleumdungsklage einzureichen. Um die Verleumdungsklage ist es derweil ruhig geworden, stattdessen erklärte erst die taz am 19.12.05 mit dem Artikel Der Autominister, welche Lobby-Dienstleistungen Sigmar Gabriel für VW wohl erbringen könnte, und nun legt Hans-Joachim Selenz in Reaktionen Nr 5 zum Schwarzbuch VW nach: Fragen zur Industrie-Lobbyarbeit des Umweltministers und deren Ausfluss in seine aktuelle Tätigkeit beantwortet statt des Ministeriums inzwischen Gabriels Medienanwalt Nesselhauf! Eine weitere Frage daher hier: Wer bezahlte den Gabriel-Schröder-Medienanwalt? […]
[…] Wie “gut unterrichtete Kreise” verlauten ließen, hat Hans-Joachim Selenz nach der Einstellung des Strafverfahrens gegen Sigmar Gabriel und Manager der Volkswagen AG nunmehr eine erweiterte Strafanzeige gestellt, die unter anderem den Vorwurf der Rechtsbeugung im Amt gegen Staatsanwalt im Sande umfaßt, der das Ermittlungsverfahren wegen Meineides eingestellt hatte, weil es in diesem Falle nicht strafbar sei, wenn Sigmar Gabriel unter Eid objektiv die Unwahrheit gesagt habe. Mehr dazu sicherlich bald auf der Webseite von Hans-Joachim Selenz selbst. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Absurd ist natürlich die Idee, die Staatsanwaltschaft Braunschweig hätte das Ermittlungsverfahren nur wieder aufgenommen, weil sie irgendwie unter Druck stünde, nachdem der Autor vom Schwarzbuch VW, Hans-Joachim Selenz, auf die überraschende Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Umweltminister Sigmar Gabriel wegen Meineides jüngst eine Strafanzeige gegen einen Braunschweiger Staatsanwalt wegen Rechtsbeugung im Amt gestellt hat. […]
[…] Für außergewöhnlich halte ich den Fall von Detlev Lengsfeld nicht nur, weil es um Mobbing im VW-Konzern geht, wo es formelle aber anscheinend wirkungslose Anti-MobbingMaßnahmen gibt, sondern vor allem, weil Detlev Lengsfeld seinen Mobbing-Fall außergewöhnlich gut dokumentiert hat und sich trotz fehlender faktischer Gewaltenteilung in Deutschland ähnlich entschlossen wehrt, wie Hans-Joachim Selenz gegen eine bei Kriminalität im Bereich von VW auffallend untätige Justiz vorgeht. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Der Autor des Schwarzbuches VW, Hans-Joachim Selenz, informiert über die gerade erfolgte Gründung des Vereins CleanState e.V. (Clean§State). […]
[…] Am 10. April wird Hans-Joachim Selenz, der Autor des Schwarzbuches VW, in der FH Braunschweig/Wolfenbüttel einen Vortrag zur VW-Affäre und der niedersächsischen Justiz halten. Im Anschluß daran, ist eine Diskussionsverantstaltung geplant. […]
18. Januar 2002
www.jf-archiv.de/archiv02/042yy10.htm
30.09.2005
www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/424505/
divide et impera
@Nirgends (82.83.54.111)
Was willst Du unbekannter Dichter uns mit dem Posten der Links sagen?
Willst Du hier Stimmung für die Rechten oder Stimmung gegen das Schwarzbuch VW von Hans-Joachim Selenz machen? Die Rezension des Schwarzbuches von Andreas Baum finde ich übrigens völlig daneben. Wenn Andreas Baum ein besseres Schwarzbuch VW fordert, dann soll er mal eins schreiben, damit es was zum Vergleichen gibt. Solange werde ich die Denkanstöße von Hans-Joachim Selenz nutzen.
Den Link zur JF werde ich dann mal entschärfen…
Was ich damit sagen will?
1.Richtig, die Rechten loben ihn.
2. Dem Kommentar:
///
Selenz, der einst aus dem Vorstand der Preussag flog, kandidierte später erst für die FDP, arbeitete dann für die rechtsextreme Schill-Partei. Er nutzt das Buch auch, um ganz persönlich dreckige Wäsche zu waschen und manchen Akteur, der ihm in vergangenen Jahren im Wege stand, zu diskreditieren. Das macht ihn insgesamt unglaubwürdig. Was bedauerlich ist, denn ein “Schwarzbuch VW” ist ohne Zweifel dringend notwendig. Aber nicht so.
///
Finde ich mehr als passend.
Den bekannten Fakten fügt er einen Wust von Vermutungen und Andeutungen hinzu.
Damit verdient man in den USA viel Geld. Noch schaut es in der BRD anders aus.
Gruss
(Jeden etwas, allen nichts)
@Nirgends
Den Einsatz des Stilmittels von Andeutungen und Vermutungen halte ich für richtig. Letztlich muß man diese Form wählen, um in Deutschland überhaupt seine eigene Meinung veröffentlichen zu können. Mich interessieren die Vermutungen, die ein Insider wie Hans-Joachim Selenz hat.
Diskreditierend finde ich hingegen den Kommentar von Andreas Baum. Der spricht zwar pauschal von einem Wust von Vermutungen und Andeutungen, nennt aber dafür nicht ein eiziges Beispiel, wo er die Vermutung für ungerechtfertigt oder unglaubwürdig hält.
Dass Hans-Joachim Selenz nicht besonders gut auf die Manager zu sprechen ist, daraus macht er keinen Hehl. Und dass er neutral ist, kann man wohl kaum erwarten. Wenn ich Opfer eines Verbrechens würde, dann wäre ich auch nicht neutral.
[Marcel Bartels am 25.04.2007: Unzutreffende Vermutung gelöscht]
[…] Anstelle, dass ich nun selbst etwas zum Buch sage, möchte ich hier die Rezension von Hans-Joachim Selenz, dem Autor vom Schwarzbuch VW, wiedergeben, der Korruption, Kriminalität und Wirtschaftsverbrechen in den Spitzen von Wirtschaft, Politik und Justiz in Deutschland selbst zur Genüge persönlich erlebt hat. Hans Joachim Selenz schreibt heute zum Buch Der Deutschland-Clan von Jürgen Roth: Buchbesprechung Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz […]
[…] Von der Rede von Hans-Joachim Selenz, dem Autor des Schwarzbuches VW, bei der diesjährigen Hauptsammlung der Volkswagen AG, hat Hans-Joachim Selenz das Manuskript der Rede online gestellt. Hier ist ein Auszug aus dem Redemanuskript: Sie erinnern sich vielleicht noch, dass ich im letzten Jahr eine Sonderprüfung der VW-Bilanz gefordert hatte. Hintergrund war die aktienrechtlich nicht statthafte Entnahme von Geldern durch Aufsichtsräte und Vorstände dieses Unternehmens für private Zwecke. Zudem ging es um Beratungshonorare für ehemalige Mitglieder des AR. Sie erhielten - wie z. B. Ex-MP Sigmar Gabriel - Geld für dubiose Leistungen als „Volks-Wagen-Vertreter.“ Der Antrag wurde am 21. April 2005 mit der Mehrheit des Landes Niedersachsen bei einer Präsenz von insgesamt 33,9 % (stimmberechtigter Aktien) abgelehnt. In der Zwischenzeit hat sich gezeigt, dass die vor einem Jahr vorgestellten Betrugsvorgänge nur die Spitze des Eisberges waren. Wie Sie an der Vorstands- und Aufsichtsrats-Riege sehen, haben die Organe der VW AG Federn lassen müssen. Ich kann Ihnen hier und heute versichern, dass dies nicht die letzten Federn waren. […]
[…] Hans-Joachim Selenz hat eine Rezension zum Buch Machtwahn von Albrecht Müller, dem Herausgeber der Nachdenkseiten, geschrieben, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte. Bemerkenswert finde ich nicht nur, dass Hans-Joachim Selenz ein Buch eines Sozialdemokraten lobt, sondern vor allem, dass auch Albrecht Müller die Wandlung unseres Gesellschaftssystems zum Feudalismus hin bemerkt, obwohl er noch nicht die passende Bezeichnung Meudalismus für Modernen Feudalismus verwendet. […]
[…] Auf JobTV24 gibt es ein frisches 12 Minuten langes Video zum Thema Wie viel Managementmoral gibt es? von Hans-Joachim Selenz, dem Autor der Bücher Wildwest auf der Chefetage und Schwarzbuch VW. […]
[…] Nachdem bereits vereinzelt die Einführung von Hartz-IV empfangenden Ein-Euro-Jobberinen in Discount-Bordellen verlangt wurde, regt Hans-Joachim Selenz, der Autor vom Schwarzbuch VW, nun in einem lesenswerten Kommentar unter anderem die Einführung von Versicherungen gegen mißglückten Bankraub an - nicht zynische Kommentare des Vorganges scheinen kaum mehr möglich, da das, was sich die Justiz bei VW leistet, mit Rechtsstaatlichkeit ganz offensichtlich schon lange nichts mehr zu tun hat: […]
[…] Mehr zur VW-Affäre gibt es im Schwarzbuch VW von Hans-Joachim Selenz, wozu es bei Business Crime Control gerade eine vorzügliche Buchbesprechung gibt. Auch ein anklicken der Links hier zu den Artikeln im Parteibuch Wiki ist sicher nicht gäntzlich uninteressant. […]
[…] Von Hans-Joachim Selenz, ehemals Vorstandsvorsitzender des DAX-Unternehmens Salzgitter AG und Autor von Wildwest auf der Chefetage sowie Schwarzbuch VW, gibt es einen netten frischen Kommentar, in dem er die jüngste 30%-ige Gehaltserhöhung für Klaus Kleinfeld und seine Vorstandskollegen bei Siemens kommentiert: […]
[…] Nachdem Hans-Joachim Selenz bereits im März die Gründung des Vereins zur Unterstützung von Whistleblowern, CleanState e.V., mitgeteilt hat, wurde in Iserlohn am letzten Freitag ein weiterer Verein zur Unterstützung von Whistleblowern, nämlich das Whistleblower-Netzwerk, gegründet. […]
[…] Das Buch heißt nicht etwa “Wie Kosten verstaatlicht, Gewinne privatisiert und missliebige Personen zum Schweigen gebracht werden”, sondern “Anders ist besser. Ein Versuch über neue Wege in Wirtschaft und Politik“. Hier ist eine Rezension des Buches von Hans-Joachim Selenz, dem Autor vom Schwarzbuch VW: […]
[…] Anlässlich der an die Auflage zur Zahlung von insgesamt rund 5,8 Mio Euro gebundenen Einstellung des Strafverfahrens gegen die Beschuldigten im Mannesmann-Prozess, die beim Verkauf von Mannesmann an Vodafone 57 Mio Euro abgegriffen hatten, fordert Hans-Joachim Selenz nun die Einführung von §007 als Lizenz zum Betrügen und die Einführung einer Steuer auf Raub, Anlagebetrug, Unterschlagung und Bestechung - die sogenannte RAUB-Steuer. […]
[…] Anstelle mich wenige Stunden vor Jahresende einer Betrachtung der im Jahr 2006 erfolgten Versuche, mich zum Schweigen zu bringen, zu widmen, möchte ich den Jahresrückblick 2006 des von Professor Hans-Joachim Selenz veröffentlichen: […]
[…] In seinem aktuellen Kommentar zum Korruptionsskandal bei VW und zur weitestgehenden Übernahme von VW durch Porsche beschäftigt sich Hans-Joachim Selenz, der Autor des Schwarzbuches VW, mit geschichtlichen Aspekten und stellt laut und deutlich die ebenso simple wie entscheidende Frage: Cui Bono? Wem nützt das? […]
[…] Die Bearbeitung einer umfassend begründeten Strafanzeige des Autors vom Schwarzbuch VW, Hans-Joachim Selenz, gegen den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff wegen Untreue lehnt die Bundesanwaltschaft hingegen unter Hinweis auf die Zuständigkeit der Länder für die Justiz und die Paragrafen 120 und 142a des Gerichtsverfassungsgesetzes ab, da bei dem angezeigtem Sachverhalt - Hans-Joachim Selenz hatte die Regierungskriminalität in Niedersachsen umfassend geschildert - keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Staatsschutzsache vorliegen. Ja, völlig richtig, warum sollte Regierungskriminalität in großen Stile auch Verfassungsgrundsätze untergraben und die Interessen des Bundes in besonderem Maße berühren, wo doch die ganze Republik auf Korruption gebaut ist. […]