Da die International Police Association mir auch nach vier Wochen auf meine E-Mail zum Problem des Cold-Calling nicht geantwortet hat, und ich so die Schlußfolgerung nahe liegt, dass die IPA sich grundsätzlich und vorsätzlich mit rechtswidrigen und damit unseriösen Mitteln finanziert, habe ich nun eine E-Mail an den Berliner Innensenator mit Betreff “Fragen an Ehrhart Körting zum Polizeiverlag von der IPA” geschrieben:
Sehr geehrter Herr Innensenator Körting,
lieber Genosse Ehrhart,als Selbständiger bin ich dieses Jahr bereits zweimal in Kaltaquise von einem zur International Police Association IPA gehörenden Polizeiverlag NVK angerufen worden, die versucht haben, mich mit überteuerten Anzeigen für angebliche Verkehrsmalbücher über’s Ohr zu hauen.
Beim ersten Anruf vom Berufsverband der Polizei IPA am 26.01.2006 wurde ich von einer Telefonterroristin gefragt, ob mein Telefonanschluß gewerblich oder privat sei und dann schnell aufgelegt. Beim zweiten Anruf vom NVK Verlag am 11.07.2006 erhielt ich zudem ein Fax vom NVK Verlag zur Bestätigung der Serioität, in dem erklärt wurde, dass die Berliner Polizei Broschüren des Polizeiverlags NVK Verlag für Verkehrssicherheit einsetze. Dieses Referenzschreiben wies als Referenzgeber einen Polizisten und einen Bediensteten der Berliner Polizei jeweils mit dienstlicher Telefonnnummer aus.
Recherchen und Anrufe unter den Telefonnummern haben zu der Erkenntnis geführt, dass das hier auch als Anlage beigefügte Empfehlungsschreiben zwar schon älter aber keine Fälschung ist. Nachfragen bei einem der Unterzeichner haben jedoch ergeben, dass es sich bei der Tätigkeit und der Broschüre um eine rein außerdienstliche Tätigkeit der Polizeiangehörigen handelt.
Dass Polizisten unter Benutzung ihres dienstlichen Telefonanschlusses und unter werbendem Gebrauch ihrer Amtsstellung als Polizeiangehörige Telefonwerbern dabei helfen, Bürger über den Tisch zu ziehen, verwundert mich sehr und so habe zwei Fragen an Dich als Innensenator:
Hälst Du die Nebentätigkeit der Polizeiangehörigen für rechtmäßig?
Hälst Du diese Nebentätigkeit für politisch erwünscht?Auf Fragen von mir zur Werbung mit illegalem Cold-Calling hat die International Police Association leider bis heute nicht reagiert.
Da ich diesen Vorgang wie alle mich betreffenden Cold Calling Vorgänge öffentlich führe und auch diesen Brief in meinem Weblog www.mein-parteibuch.de veröffentlicht habe, bitte ich Dich um eine Antwort, die Klarheit zur politischen und rechtlichen Situation bezüglich des Engagements von Berliner Polizisten für Polizeiverlage schafft. Damit diese Klarheit auch in die Öffentlichkeit kommt, gedenke ich sie ebenfalls in meinem Weblog www.mein-parteibuch.de zu veröffentlichen.
Mit solidarischen Grüßen und
den besten Wünschen für den WahlkampfMarcel Bartels (Einfaches SPD-Mitglied aus Berlin-Neukölln)
https://mein-parteibuch.de
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Ich finde die Doris ihren Mann seine Partei so gut,
dass ich da gleich Mitglied geworden binMarcel Bartels
Ilsestr. 26
12051 BerlinTel: +49 (0)30 627 33 444
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei


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[…] Vor inzwischen gut drei Monaten hatte ich einen offenen Brief an die International Police Association (IPA) geschrieben, in dem ich ein paar Fragen zum Telefonterror durch Partnerverlage der IPA wie den NVK Verlag gestellt hatte. Stutzig gemacht hatte mich, dass der NVK Verlag zum Vertrieb von Anzeigen, zu deren Wert ich mich nach einer Abmahnung durch den IV-Verlag nicht äußern möchte, in Broschüren, zu deren gedruckter Auflage ich mich ebenfalls nicht äußern möchte, ein Empfehlungsschreiben eines richtigen Polizisten mit dienstlicher Telefonnummer vorgelegt hat. Die IPA hat auf meine Fragen genauso wenig geantwortet wie mein Genosse, unser Berliner Innensenator Ehrhart Körting, den ich gefragt hatte, ob er die Nebentätigkeit der Polizeiangehörigen für rechtmäßig und politisch erwünscht hält. Gestern wurde hier jedoch von jemandem unter dem Namen Christian Kurek ein denkwürdiger Kommentar gepostet, auf den ich nun mal näher eingehen möchte. […]