Kaum hat das studentische Unternehmensberatungsteam cct das Projekt MeinProf zur Bewertung von Professoren und Lehrveranstaltungen richtig zum laufen gebracht, schon meckert der Berliner Datenschutzbeauftragte. Alexander Dix macht sich mit seiner Kritik an MeinProf.de zum Anwalt grottenschlechter Profs und fordert einem Bericht von Ralf Müller auf the inquirer zufolge vom cct, Professoren müssten vorab gefragt werden, ob ihre Lehrveranstaltungen bei MeinProf aufgenommen werden dürfen, Bewertungen müßten unterlassen werden, da sie gegen das Persönlichkeitsrecht verstießen und insgesamt müsste die Öffentlichkeit vom Zugang zur Seite ausgeschlossen werden.
Dass Professoren mit der Bewertung bei MeinProf nicht unbedingt einverstanden sind, kann ich mir gut vorstellen. Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit in der Uni, wo einige Professoren sich durch den Aufbau möglichst vieler bürokratischer Hürden sich möglichst weitgehend von den Studierenden abgekapselt haben. Auch war das Schreiben der Diplom-Arbeit nur bei einem Professoren des Hauptstudiums möglich, ohne zuvor abschreckende und zeitraubende Zusatzaufgaben zu erfüllen, die in keinem Lehrplan standen.
Dass der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix sich vor den Karren besitzstandswahrender Profs spannen läßt und dem cct Bußgelder androht, um seiner Meinung Nachdruck zu verleihen, halte ich jedoch für einen Skandal . Ich meine, nun sind die Bildungspolitiker gefordert, klarzustellen, dass die Bewertung von Hochschullehrern und ihrer Lehrveranstaltungen durch Studenten politisch erwünscht ist und deshalb von der Politik dafür Sorge getragen wird, dass Gesetze so gestaltet werden, dass Internetportale zur Bewertung von Lehrveranstaltungen rechtmäßig betrieben werden können.
Ich hoffe, die Studenten vom cct lassen sich nicht so einfach den Schneid abkaufen, denn Zinthirius weist völlig zurecht darauf hin, dass, wer bezahlt, auch Ansprüche stellen kann. Aber so wie ich die AG Wi-Ing der TU-Berlin kenne, wird das schon klappen. Toi, toi, toi.
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Das Ganze könnte etwas mit der Kulturrevolution in China gemein haben.
Insofern keinesfalls problemlos bei unser deutschen Genauigkeit und Besserwisser-Mentalität.
Überall scheint dieser Herr “Dr.” Alexander Dix jemand zu sein, der als Agent der Staatssicherheit zu handeln sucht. Letzte Woche erschien in der wöchentlichen Zeitung Der Nordberliner auf S. 3 Ähnliches über ihn, wo er die BVV und die Bürger des Bezirks hinters Licht zu führen suchte, indem er Betriebsgeheimnisse des Bezirksamtes mit Datenschutzrecht vermengt hat. Der Mann gehört in Bayern und vor allem dort, wo paranoide Menschen das Sagen haben. Da er sich als Bürger oder Bürgerlicher selbst nicht versteht, kann er keine bürgerlichen Interessen vertreten, geschweige denn voranbringen.
Mein Rat an Herrn Dr. Dix — er soll in Birma Asyl beantragen.
Ihr
Luis