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Tagebuch meines Parteieintritts

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24. November 2006

Wie wirft die IG-Metall Mitglieder raus?

von @ 23:33. abgelegt unter Wirtschaft, Gewerkschaften

Schlimme Sache, wenn sich Gewerkschaftsmitglieder erdreisten, ohne Genehmigung bei Betriebsratswahlen zu kandidieren. Zumindest dann, wenn sie auch noch Erfolg damit haben. Angesichts des willkürlich erscheinenden Prozedere beim Rausschmissverfahren von Dieter Stutz und René Bichler aus der IG-Metall scheint es mir unumgänglich zu sein, eine alternative Gewerkschaft zu gründen, die auf den Prinzipien von Solidarität und gelebter innergewerkschaftlicher Demokratie fusst.

Eine offene Informationspolitik scheint Sache der IG-Metall ohnehin nicht zu sein, denn eine Suche nach den Namen Dieter Stutz und René Bichler auf der Webseite der IG Metall brachte mir keinen einzigen Treffer. Wer hingegen im Forum vom Netzwerk IT nach Meinungen zum Gewerkschaftsausschluss von Dieter Stutz und René Bichler sucht, der findet leicht ein paar deutliche Worte wie die eines anonymen Kommentators:

Gewerkschaftsschädigend verhalten sich die gut bezahlten Penner an der IGM- und DGB Spitze, die sich bei Unternehmen und Regierung anbiedern. Wir, die Basis, sollten die irgendwann in den Dauerurlaub nach Brasilien schicken. Die Kosten trägt Herr Hartz persönlich.

Meinen Glückwunsch an die Manager der IG-Metall. So kommt ihr im Ansehen der Kollegen sicher bald auf das Niveau des FDGB.

Im Labournet finden sich übrigens in einer Übersicht noch mehr Ausschlussverfahren aus deutschen Gewerkschaften, darunter zum Beispiel auch den Fall der Alternativen Metaller Kassel.

20 Kommentare zum Beitrag “Wie wirft die IG-Metall Mitglieder raus?”

  1. A.S. sprach

    Über Gewerkschaften braucht man nicht diskutieren, wenn man weiß, dass die Bosse mehr als die Bundeskanzlerin verdienen. Bei der Neugründung von ver.di konnten sich die Vorstände der Einzelgewerkschaften nicht auf eine Reduktion der Führungsetage einigen, also wurde der Vorstand aufgebläht und erst mal das Gehalt aller Bosse erhöht. Die kleinen Mitarbeiter selber müssen mit Gehaltskürzungen und Auslagerungen leben, eine eigenständige Vertretung ihrer gewerkschaftlichen Interessen gibt es nicht, denn sie wären ja schon in der Gewerkschaft, sowie auch die Ausbildungsquote der Gewerkschaften arg zu wünschen übrig lässt.

    Tja, die Bosse wissen halt, wie Ökonomie funktioniert, nur von anderen verlangen sie sozialistische wie soziale Absurditäten, die sie selber nicht leisten - können.
    Quatschvereine.

  2. Rolf Schälike sprach

    Stimmt es, dass die Gewerkschaft in Ihrer Zentrale niemanden ausbildet, von der Wirtschaft jedoch Strafen wegene fehlenden Ausbildungsplätzen einfordert?

  3. Kai sprach

    @ 2: So ein Gerücht ist mir in Bezug auf eine bestimmte Gewerkschaft bekannt, die im Hauptartikel nicht genannt wird. Aber ich kann dieses Gerücht nicht durch eine Quelle belegen, dieses Gerücht ist auch schon so etwa drei Jahre alt. Wegen des Abmahnrisikos nenne ich die Namen dieser Gewerkschaft nicht. Denn ich möchte mir nicht Rufschädigung, Geschäftsschädigung oder dergleichen mehr vorwerfen lassen.

  4. Rolf Schälike sprach

    Habe ein wenig im Internet nachgeschaut und folgendes gefunden:

    24.04.2004:

    Jetzt zeigt ein Artikel in der Netzeitung, wie gross die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit hier [bwi den Gewrekschaftren] tatsächlich ist. Der Anteil der Ausbildungsplätze liegt bei allen Gewerkschaften nämlich deutlich unter [von den Gewerkschaften für die Unternehmen gefprderten] 7%, z.B.

    * Verdi: 0,29%

    * GEW: 1,13%

    * IG Metall: 2,15%

    Also bilden die Gewerkschaften doch aus.
    Ob die Zahlen stimmen, weiß ich natürlich nicht. Heute bilden die Gewerkschagften bestimmt mehr aus, als 2004.

  5. Akreso sprach

    Ich kann es so immer noch nicht fassen was die Median der Menschheit presentieren!

    Mehr Infos: http://www.ResistantX.de

  6. Mobbing-Gegner Blog sprach

    Top-Manager ruinieren Ruf der Großkonzerne

    Quelle:
    Top-Manager ruinieren Ruf der Großkonzerne
    Studie: 42 Prozent halten Wirtschaftsführende für korrupt

    Hamburg
    (pte/21.11.2006/15:58) -
    Die Mehrheit der Deutschen vertraut den gro

  7. Arno Y sprach

    Eine alternative Gewerkschaft wird das Problem nicht dauerhaft lösen. Wenn eine Organisation zu gross wird, dann wird sie zwangsläufig ein Eigenleben entwickeln. Die machthungrigsten Mitglieder werden sich an die Spitze boxen und dort ihre Pfründe sichern. Das ist ein normaler Vorgang, den du auch mit noch so viel Demokratie nicht verhindern kannst.

    Eine Lösung sind kleinere Organisationen, auf regionaler oder gar Betriebsebene, die miteinander konkurrieren. In Ländern ohne rechtliche Privilegierung von Gewerkschaften entstehen diese auch. Aber das wird vom deutschen Gesetzgeber nicht gewollt, der grossen Massengewerkschaften per Gesetz fördert und fordert. Denn nur so kann der Gesetzgeber seine eigene Macht erhalten und ausbauen.

  8. Rolf Schälike sprach

    Parteien entarten enebfalls nach einer bestimmten Zeit.

    Das haben wir in der Sowjetunion nach der Revolution 1917 erlebt und auch bei den Grünen.
    Musterbeispiele sind Otto Schily und Joschka Fischer.

    Eine solche Entwicklung ist wirklich unvermeidlich.

    Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht auf Bildung und Arbeit sind neben dem Recht auf Essen, Kleidung und Wohnung grundlegende Rechte, welche immer wieder eigefordert und verteidigt werden müssen.

    Ob es ein Menschenrecht auf Maximierung des Wohlstandes gibt möchte ich anzweifeln.

    Menschenwürde ist nicht unbedingt maximaler Wohlstand.

  9. Peterle sprach

    Hmm vielleicht sollte man politische Würdenträger in ein asketisches Kloster einsperren, um Anreize zu schaffen, dass sie sich nur Ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet fühlen? ;)
    Einem Hartz-4 Verordner, der sich von Wasser und Hirsebrei ernährt, kann man nicht böse sein!

  10. marxeting sprach

    Ich halte es für etwas problematisch, das sich hier in div. Berichten sich auf nichts direktes von der IG Metall berufen wird. Soll ich jetzt der einen Seite blindäugig Glauben?

    Die DGB-Gewerkschaften sind bei weitem demokratischer als viele Vereine, Parteien, u.s.w. Dies konnte ich als Querdenker schon mehrfach selbst am eigenen Leib erfahren!

    Bei der IG Metall z.B. wählen ALLE Mitglieder einer Verwaltungsstelle Delegierte für das Parlament (Delegiertenversammlung). In Hamburg sind das z.B. ca. 200 Personen. Diese demokratische Versammlung wählt wiederum den 1. und 2. Bevollmächtigte/n (1. & 2.”Vorsitzende/r”) und den Ortsvorstand (”Regierung”). Darüberhinaus haben die versch. Statusgruppen zusätzlich eigen Ausschüsse u.ä.

    Bevor ich jetzt hier den kompletten Aufbau erkläre (der wesentlich demokratischer und basisnaher als z.B. in der SPD ist), gehe ich auf den betrieblichen Aufbau ein:

    Innerhalb der Betriebe organisieren sich die Metaller/innen in Betriebsgruppen, auf welchen ALLE Metaller/innen demokratische Entscheidungen treffen. Dazu gehören neben der eigenen, internen Wahl (Vertrauensleute), eben auch solche Dinge wie die demokratische Aufstellung einer Betriebsrätewahlliste.

    Wer darüber hinaus doch seine eigene Suppe kochen möchte, der wird selbstverständlich nicht daran gehindert. Er/Sie sich dann gegen die Metaller/innen. Auf welcher Grundlage sollte die IG Metall solche Mitglieder halten?

    Mal kurz zum Nachdenken: Was würde die SPD machen, wenn ich bei der CDU oder DKP kandieren würde? Rauswürfe auf dieser Grundlage gibt es m.W.n. wesentlich mehr als geduldete Fremdkandidaturen bei Betriebsratswahlen.

    Noch was zu Rolf Schälike:

    Ja, es ist richtig, das die Gewerkschaften selbst nicht so viel ausbilden. Jedoch gibt es einen wesentlichen, inhaltlichen Ziel-Unterschied zwischen Gewerkschaften und herkömmlichen Unternehmen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ArbeitnehmerInnen, welche beim DGB (oder einer der Mitgliedsgewerkschaften) gelernt bzw. gearbeitet haben, als Arbeitssuchende einen “Stempel”-Nachteil hatten.

    Desweiteren bilden die Gewerkschaften überhaupt noch aus. In Hamburg machen das von allen Betrieben die das könnten nurnoch 16% der ausbildungsfähigen Betriebe! (D.h. Kleinbetriebe, Scheinselbständige, finanziel-angschlagende u.ä. Buden tauchen dabei nicht auf!) In der restlichen Republik sieht es auch nicht besser aus! Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der kommende SPD-Spitzenkandidat in Hamburg eine Umlage als einen seines 7.-Punkte-Plans aufführt. Soviel also zum diesem Thema!

    PS: Ich habe selbst viel Kritik an den Gewerkschaften. Sehr viel Kritik sogar.

    An dieser Stelle aber noch ein kleines Schlußwort von Lenin:

    „Und gerade diese Dummheit begehen die „linken“ Deutschen …, die aus der Tatsache, daß die Spitzen der Gewerkschaften reaktionär und konterrevolutionär sind,
    den, Schluß ziehen, daß man … aus den Gewerkschaften austreten!!, die Arbeit in den Gewerkschaften ablehnen!! und neue, ausgeklügelte Formen von Arbeiterorganisationen
    schaffen müsse!! Das ist eine so unverzeihliche Dummheit, daß sie dem größten Dienst gleichkommt, den Kommunisten der Bourgeoisie erweisen können.”

    PS2: Ich bin kein Kommi!

  11. marxeting sprach

    Ach ja, noch was zum Thema Vertrauen der Gewerkschaften:

    http://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/148603.html

    PS: Bin selber nur ein einfacher Arbeiter, jedoch in der Partei und Gewerkschaft aktiv.

  12. Marcel Bartels sprach

    @marxeting
    Ich habe tatsächlich nach Informationen der IG-Metall zum Ausschlussverfahren gesucht, nur eben keine gefunden. Genau diese Informationspolitik habe ich in meinem Artikel kritisiert. Wenn bei der IG-Metall Kandidaturen auf verschiedenen Listen üblich sind, wieso erfolgt dann in disem Fall ein Gewerkschaftsausschluss? Müsste da nicht gleiches Recht für alle gelten? Wie die demokratischen Strukturen in der Praxis gelebt werden, darüber sagt das Prozedere dieses Ausschlussverfahrens vermutlich mehr aus, als alles, was sonst irgendwo auf dem Papier steht.

    In einigen mir bekannten Mobbing-Fällen haben die Gewerkschaften völlig versagt. Hier sehe ich nun, wie anscheinend in der IGM selbst fröhlich gemobbt wird. Da wundert mich das Versagen wenig.

    Durch die Gründung alternativer Gewerkschaften könnten die Gewerkschaftsbosse dazu gebracht werden, sich anständiger zu verhalten. Denn sei ehrlich: Wadenbeisserei im Kampf um die Fleischtöpfe guter Jobs gehört auch in den Gewerkschaften zum Alltag. Zieht bei den Gewerkschaften mehr Solidarität und gelebte innergewerkschaftliche Demokratie ein, könnten ausgegründete Splittergewerkschaften sich auch durchaus wieder mit der grossen Mutter vereinigen.

    Verstehe mich nicht falsch, ich finde es sehr wichtig, dass es funktionierende Gewerkschaften gibt. Nur sollten die Gewerkschaften eben auch in der Lage sein, Mißstände in der eigenen Führung zu beseitigen.

  13. Andreas Skowronek sprach

    @ 12 Marcel
    Es gibt alternative Gewerkschaften.

    Zur Deutschen Journalisten Union in ver.di etwa gibt es den bei mir im Blog gebührend erwähnten DJV.
    Aus dessen internen Querelen ist nun eine (zumindest für die Region Berlin/Brandenburg) dritte Journalistengewerkschaft hervorgegangen.

    Dann gibt es eine alternative Gewerkschaft der Lotsen und Verkehrspiloten namens “Cockpit”.

    Für den Bereich der DB AG gibt es gleich zwei Alternativgewerkschaften zur DGB-Transnet. Einzelheiten dazu unter: http://www.tarifkonflikt.de/9.0.html

    Damit kann ich auch gleich überleiten zu
    @ 7 Arno Y., der schrieb:

    Eine Lösung sind kleinere Organisationen, auf regionaler oder gar Betriebsebene, die miteinander konkurrieren. In Ländern ohne rechtliche Privilegierung von Gewerkschaften entstehen diese auch.

    und am heutigen Sonntag einfach nur das tun, was Marxeting in @ 10 bereits schon vor mir getan hat – den alten Wladimir zitieren:

    „Und gerade diese Dummheit begehen die „linken“ Deutschen …, die aus der Tatsache, daß die Spitzen der Gewerkschaften reaktionär und konterrevolutionär sind,
    den, Schluß ziehen, daß man … aus den Gewerkschaften austreten!!, die Arbeit in den Gewerkschaften ablehnen!! und neue, ausgeklügelte Formen von Arbeiterorganisationen
    schaffen müsse!! Das ist eine so unverzeihliche Dummheit, daß sie dem größten Dienst gleichkommt, den Kommunisten der Bourgeoisie erweisen können.”

    Mal abgesehen davon, dass lange, sehr lange für die “Koalitionsfreiheit” (vgl. Art. 9 III GG) gekämpft worden ist. Der deutsche Liberalismus des 19. Jahrhunderts mit Schultze-Delitsch an der Spitze hatte mit der Koalitionsfreiheit wesentlich weniger zu tun als es etwa ein – wenngleich stockkonservativer – großer Stratege namens Otto von Bismarck hatte.

    Was bitte meint Arno Y., wenn er von “Privilegien” spricht?
    Meint er das Tarifvertragsgesetz? Meint er das Recht der Arbeitnehmer über ihre Gewerkschaften an Gesetzesvorhaben beteiligt zu werden?
    Und wo bitteschön sieht Arno Ypps die positiven Entwicklungen in anderen Ländern?
    In Kolumbien? In China? In Burma oder Bangladesch?

    Die Liste ließe sich um einige Länder erweitern.

    Fazit

    Wer die Koalitionsfreiheit nur deshalb zur Disposition stellt, weil er nicht mit allem einverstanden ist, was in hiesigen Gewerkschaften abgeht, kann auch gleich das Grundrecht auf Leben und Gesundheit des Art. 2 II 1 GG deshalb abschaffen, weil er meint, damit das “demographische Problem” Deutschlands lösen zu können.

  14. ixy sprach

    Ich hab mir auch schon mal den Unmut der “Gewerkschaft” wegen Extrawahlliste zugezogen.
    Echt affig, was da so abgeht.
    Dem drohenden Ausschluss bin ich durch Austritt zuvorgekommen.
    http://www.krambox.de/item/300

  15. Sich.-Ing.J.Hensel sprach

    Hallo,

    als überzeugter Nichtwähler stellt sich mir die Frage der Mitgliedschaft oder Nichtmitgliedschaft in einer Gewerkschaft schon lange nicht mehr.

    Die Gewerkschaften, die ich kennen gelernt habe - ich war selbst einmal Vertauensmann der ÖTV - betreiben das Propagieren angeblich sozialer Themen ausschließlich aus dem Grunde der Mitgliederwerbung.

    Nichts weiter …

    Gruss

    JH

    www.mobbing-gegner.de

  16. meyer sprach

    IGM Salzgitter: Vertrauenskörperleiter Busbau

    Gewaltätigkeiten in den Räumen des Busbetriebsrates?
    Artikelaktionen

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    Submitted by jaegermeister. on 07.12.2006 16:08. Info
    Liegen die “Nerven blank ” bei einem besagten BR-Mitglied?

    Nach Informationen aus der Busbelegschaft ,soll es heute möglicherweise zu “Gewaltätigkeiten”, in den Räumen des Busbetriebsrates gegenüber einem BR-Mitglied aus der Liste für mehr Öffentlichkeit gekommen sein. Sobald uns genaue Einzelheiten vorliegen, wird an dieser Stelle darüber berichtet.
    Gewalttätigkeiten
    Kommentar von Der Anrufer am 07.12.2006 19:14

    Gewalttätigkeiten

    Das Opfer der heutigen Gewalttätigkeiten ,in den Räumen des Busbetriebsrates ,befindet sich, nach uns vorliegenden Berichten, in ambulanter ärztlicher Behandlung und soll bis auf weiteres Arbeitunfähig sein. Die berechtigte Strafanzeige in der Polizeistation Salzgitter-Lebenstedt ist nach bisher unbestätigten Berichten aber bereits gestellt worden. Wir werden versuchen uns mit dem Opfer in Verbindung zu setzen, nähere Einzelheiten hier folgen dann unverzüglich.
    der VK Leiter Peter Buchholz war es angeblich !
    Kommentar von manoman am 07.12.2006 21:41

    …… wir können berichten das Peter Buchholz anscheinend der Übeltäter war und selbst aus seinen eigenen Reihen der IGM in Frage gestellt wurde.

    Peter bis du noch NORMAL.

    Zur Person von Buchholz können wir nur schreiben das er der Vertrauenskörperleiter der IGM ist und bei der NEOMAN BUS Gmbh beschäftigt.
    Das kann man garnicht glauben
    Kommentar von Anonymer Benutzer am 07.12.2006 21:42

    Da bringt der vertauenskörperleiter den ganzen Betriebsrat in ein schlechtes Bild.
    wer ist es nun?
    Kommentar von Anonymer Benutzer am 07.12.2006 22:08

    René Bichler von der Liste für mehr Öffentlichkeit BUS wurde hier vom VK - Leiter IGM Peter Buchholz angeblich geschlagen/ zu fall gebracht / tätlich
    Zeugen?
    Kommentar von Anonymer Benutzer am 07.12.2006 22:21

    Ich will den Bericht natürlich nicht in Frage stellen. Ich halte aber die Frage für wichtig, ob der Angriff von Dritten beobachtet wurde. Kann da jemand was zu sagen?

    Solidarische Grüße an das Opfer der Gewalttat!
    Solidarische Grüße an das Opfer der Gewalttat
    Kommentar von Anonymer Benutzer am 08.12.2006 14:58

    ..und den Täter kann man nur bedauern für soviel Dummheit.

    www.netzwerkit.de

  17. Andreas Skowronek sprach

    Mal ganz abgesehen davon, dass mir der Sinn dieses Postings zu Salzgitter verborgen bleibt.

    Muss ich mir jetzt auch noch im netzwerkit.de die betreffenden Einträge zusammensuchen, oder was?

  18. Kai sprach

    In der Statistik Stellenabbau in Deutschland wird am 12. Dezember 2006 auf den Stellenabbau bei einer Gewerkschaft hingewiesen. Auf den Hyperlink klicken und ein bisschen nach unten scrollen.

  19. bertie sprach

    Gab es Rangelei unter MAN-Betriebsräten?

    René Bichler behauptet, er sei von IG-Metall-Kollegen angegriffen worden – Polizei ermittelt

    Von Ingo Kugenbuch

    WATENSTEDT. MAN-Betriebsratsmitglied René Bichler ist nach eigenen Angaben von einem Betriebsratskollegen der IG Metall angegriffen worden. Bichler war über die konkurrierende “Liste für mehr Öffentlichkeit” in die Arbeitnehmervertretung gewählt worden. Der angebliche Angreifer streitet die Tat ab. Wie die Polizei der SZ bestätigte, ermittelt sie jetzt wegen des Vorwurfs der Körperverletzung.

    Um eine Sitzung am vergangenen Donnerstagmorgen vorzubereiten, sei er kurz zuvor in einen Büroraum des Betriebsrats gegangen, sagt Bichler. Diesen beanspruche jedoch der IG-Metall-Kollege für sich. Er habe zu Bichler gesagt: “Du hast hier nichts zu suchen.” Dann habe er ihn am Arm gepackt und ihn aus der Tür gedrängt. “Dabei hat er mich hin und her gerissen”, sagt Bichler. Er sei danach zum Werksarzt gegangen, der einen Bluterguss festgestellt habe. Für den Vorfall am Donnerstagmorgen gebe es keine Zeugen.

    “Hier hat nichts stattgefunden, was solche Reaktionen des Kollegen auslösen könnte”, sagt der Beschuldigte der SZ auf Anfrage und spielt damit auf die Anzeige Bichlers bei der Polizei hin. “Das entbehrt jeder Grundlage.” Es werde sich noch herausstellen, dass Bichler ihn zu Unrecht beschuldigt habe. Er bittet darum, dass sein Name nicht öffentlich genannt wird.

    Bichler wolle sich in psychiatrische Behandlung begeben, sagt er der SZ. “Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber dem Kollegen bewusst.” Ihm sei klar, so Bichler, dass dieser durch seine Beschuldigung den Arbeitsplatz verlieren könne. Als Hintergrund für den Angriff vermutet Bichler seine Kandidatur auf der “Liste für mehr Öffentlichkeit”.

    Zum Hintergrund: René Bichler war und ist noch Mitglied der -IG Metall. Er hat sich aber zur Betriebsratswahl für die konkurrierende Liste aufstellen lassen – und ist dann mit weiteren Mitstreitern als Betriebsrat gewählt worden. Deren Arbeit für die Konkurrenz ist der Gewerkschaft ein Dorn im Auge. Darum hat sie zwei Untersuchungskommissionen gebildet, die sich für den Ausschluss Bichlers und seines Kollegen Dieter Stutz ausgesprochen haben.

    Der Ortsvorstand der IG Metall in Salzgitter hatte sich der Empfehlung der Kommissionen angeschlossen und deren Vorschlag an den Gewerkschafts-Vorstand in Frankfurt weitergeleitet. Stutz hatte gegenüber der SZ angekündigt: “Ich werde alle Möglichkeiten prüfen – sowohl zivilrechtlich und gewerkschaftsintern – um dagegen vorzugehen.”
    Mittwoch, 13.12.20

  20. Ich sprach

    Mißstände gibt es in jeder Firma, Organisation, … solch einer Größenart. Mal mehr, mal weniger. Und in den Gewerkschaften würde ich doch sagen eher weniger.
    Ich weiß nicht, wieso man sich über so was echauffieren kann.

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