Nun kauft sich Ferdinand Piëch mit den Gewinnen, die dank der segensreichen Kooperationsverträge mit VW bei Porsche erwirtschaftet worden sind, bei VW ein.
In seinem aktuellen Kommentar zum Korruptionsskandal bei VW und zur weitestgehenden Übernahme von VW durch Porsche beschäftigt sich Hans-Joachim Selenz, der Autor des Schwarzbuches VW, mit geschichtlichen Aspekten und stellt laut und deutlich die ebenso simple wie entscheidende Frage: Cui Bono? Wem nützt das?
Nachdem meine zum letzten Jahresende geäußerten Wünsche im Großen und Ganzen in Erfüllung gegangen sind, wünsche ich mir nun für das nächste Jahr, dass sich Leute im Ausland finden, die unter eigener Verantwortung - und gern auch mit eigener Werbung zugekleistert - in nicht so intensiv zensierten Ländern Mirrors von Mein Parteibuch nach ausländischen Presserecht online stellen.
Anstelle mich wenige Stunden vor Jahresende einer eigenen Nabelschau oder der Betrachtung der im Jahr 2006 erfolgten Versuche, mich zum Schweigen zu bringen, zu widmen, möchte ich den Jahresrückblick 2006 des von Professor Hans-Joachim Selenz veröffentlichen:
Professor Alexander Schuller schrieb für die Welt vom vorletzten Mittwoch einen Beitrag mit Titel Der unaufhaltsame Siegeszug der Korruption. Freimütig bekennt Alexander Schuller da im Hausblättchen der Union: “Wir spielen immer öfter mit den kleinen, feinen Gesetzesbrüchen” und dass es ein gutes Zeichen sei, dass die Gesellschaft sich korrumpiere, weil “man” da wieder auf eine Entscheidung hoffen dürfe. Mir drängt sich die Frage auf, wen Alexander Schuller mit “Wir” meint.
Bevor ich meinen Bericht vom gestrigen Erfahrungsaustausch zu “Justiziellen Ressourcen der Korruptionsbekämpfung”, der von der unter Bloggern bereits gut bekannten Organisation Transparency International und dem Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert wurde, möchte ich heute noch erst schnell, pünktlich zum heutigen von den Vereinten Nationen ausgerufenen internationalen Antikorruptionstag auf einen Kommentar von Prof Hans-Joachim Selenz zu Transparency International hinweisen:
Anlässlich der an die Auflage zur Zahlung von insgesamt rund 5,8 Mio Euro gebundenen Einstellung des Strafverfahrens gegen die Beschuldigten im Mannesmann-Prozess, die beim Verkauf von Mannesmann an Vodafone 57 Mio Euro abgegriffen hatten, fordert Hans-Joachim Selenz nun die Einführung von §007 als Lizenz zum Betrügen und die Einführung einer Steuer auf Raub, Anlagebetrug, Unterschlagung und Bestechung - die sogenannte RAUB-Steuer.
Heinrich von Pierer war im Bundestagswahlkampf 2005 im “Kompetenzteam” von Angela Merkel für Wirtschaft zuständig. Nach der mit gut einem Monat Verspätung dann auch von der Staatsanwaltschaft begutachteten Pleite von BenQ und neuen Vorwürfen systematischer Korruption mit einem Jackpot von geschätzten 200 Mio Euro nähert sich das medial vermittelte Zerrbild vom sauberen Deutschland mit Berichten von einer Hausdurchsuchung beim Siemens-Vorstand nun langsam der Realität an.
Nachdem Gerhard Schröder den Wahlerfolg der SPD 2005 gegen eine große Koalition eingetauscht hat, bekam mein Bild von Gerhard Schröder Risse. Völlig desillusioniert hat mich dann die Lektüre des ersten Kapitels von Wildwest auf der Chefetage, das auch heute noch kostenlos online lesbar ist. Vom Autor des Buches, Hans-Joachim Selenz, der auch Autor des Schwarzbuches VW ist, gibt es nun auch einen Kommentar zum diese Woche erscheinenden Buch von Gerhard Schröder mit Titel: Entscheidungen. Mein Leben in der Politik, in dem er aus Wildwest auf der Chefetage zitiert:
Das Buch heißt nicht etwa “Wie Kosten verstaatlicht, Gewinne privatisiert und missliebige Personen zum Schweigen gebracht werden”, sondern “Anders ist besser. Ein Versuch über neue Wege in Wirtschaft und Politik“. Hier ist eine Rezension des Buches von Hans-Joachim Selenz, dem Autor vom Schwarzbuch VW:
Von Hans-Joachim Selenz, ehemals Vorstandsvorsitzender des DAX-Unternehmens Salzgitter AG und Autor von Wildwest auf der Chefetage sowie Schwarzbuch VW, gibt es einen netten frischen Kommentar, in dem er die jüngste 30%-ige Gehaltserhöhung für Klaus Kleinfeld und seine Vorstandskollegen bei Siemens kommentiert: (weiterlesen…)
Lesenswert finde ich den Widerspruch von Professor Hans-Jochim Selenz gegen die Entscheidungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig und der Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig, die sich allesamt weigern, dafür zu sorgen, dass gegen den Genossen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wegen seiner unrichtigen Angaben in einer eidesstattlichen Versicherung ein Ermittlungsverfahren eröffnet wird.
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